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D as sind Bücher, so -er heiligen Schrift nicht gleich gehalten werden,
»nd doch nützlich und gut zu lesen sind.
als nemlich:
l- Judith. V Barnch.
H. Sapientia. VI. Maccabaorum.
Hl- Tobias. VII. Stück in Esther,
iv. Sirach. vm. Stück in Daniel.
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^ d?e Ursa/ ? SZkifttn nicht um« die Hauvt.Bücher de« Alten Testaments zu zehlen, ist
(i.)Wtll sie erst nach Maleachr Zelten (welcher die Haupt Bücher beschlossen,vonbeschrirdenwotLen. (2.)Nicht mEbräischerSp^c^ (zJWedersie ^«r Krrchm d^s Neuen Testaments dafür erkannt. (4.) Weil
anSgtt werde? unverantwortliche Sachen erzehlcn, wie jedesmal an seinem Ort soll
lomde aus das Mch
v man die Geschicht Judith könte aus bewährten , gewissen Historien beweisen, so wäre es ein edel)ieinBuch, dasauchbilliginderBibelseynsolte. Ader es will sich schwerlich reimen mit den Hi-
storien der heiligen Schnftssondnlich Mit Jeremia und Esra, welche anzeigen, wie Jerusalem und^ das ganze Land verstört gewesen, und darnach kümmerlich wieder erbauet worden sind, zuper Zeit! <rv^x ^.oErPerser Monarchra, welche alles Land innen hatten umher.
jlererstlvo aE^Eibet Buch im ersten Capitel, daß der König NebucadNezar zu Babylon habe solch Land al«
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-o. vylvn, unterKömgAhasvero geschehen, zu welcheM^? ^ver Gezritenund Namenchaß ichs nrrgens ra r
Regiment hatten. Bleibet also der Irrthum und Zweifel, vey -mder
sammen reimen. ' ^ ^ Gedicht, eines heiligen geistreichen Mannes,der,
EMchewollen,essenk-m-
L>>. off-Sarms
L»>k ^S»»r-CbltstlchrKirchkU»«K«mzr<>»me>»«". ^^^„,K zrdm^Mgstau«>- ,,^A«a
'^u, und so fort mehr.
üb.
und verstehen emi-
j-»0 dleksi-^ 'U/vuv ^>vi^«,»ttvrr vvu, rruiry unv ycttlg,
^lkm. k^nuz cln^"M und heilig im Wort GOttes,und rechten Glauben,casteyet sich, und betet. Holofernes heisser kr-o-' Äschen , heydnischer, gottloser oder ».-christlicher Herr oder Fürst, das sind alle Feinde des Jü-
Jest die (welche Stadt auch nirgend bekannt ,st) heißet eine Jungfrau. Sinzuzrigen, daß zuder
Äesaj- frommen Juden sind die reine Jungfrau gewesen,ohne alle Asgötterey und Unglauben,wie sie im
Und ^^/^^ßkneonet werden, dadurch sie auch unüberwindlich blieben sind, ob sie wo! in Nöl hen waren.Achte ^ üb solch Gedicht gespielt haben, wie man bey uns dir Passion spielet, und andere heilige Ge<
sie ihr Volk und die Jugend lehreten, als in einem gemeinen Bilde oder Spiel, GOtt vertrauen,> Dar» '^EeHulfeundrrofthonGOtthoffen,mallenNöth«nwideralleFemde,rc.
''" Urn, sott"»??üs bm fein,gut,Heilig/Nützlich Buch, uns Christen wol zu lesen. Denn die Worte, so die Personen hie
^rsouen vn??.-k??.EbbN/ als rede sie ein geistlicher, heiliger Poet oder Prophet, aus dem heiligen Geist, der solchetlis. m-sEEk.rn seinem Spiel und durch sie uns prediget. Und also gehöret aufbiß Buch die Weisheit PHLlo-
, wetHedie Tyxannen schilt und GOttes Hülfe preiset, so er seinem Volk erzeiget, rc. ^ ein Lied
auf solch Spiel, welches desselben Buchs wol mag ein gemeinExempel heissen.
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