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Biblia, das ist: die gantze Heilige Schrifft dess Alten und Neuen Testaments : wie solche von Herrn Doctor Martin Luther Seel. im Jahr Christi 1522 in unsere Teutsche Mutter-Sprach zu übersetzen angefangen, anno 1534 zu End gebracht und vor einigen Jahren bereits mit den Summarien Herrn Johann Sauberti Seel. auch mit dem vielfältigen und lehrreichen Nutzen, über alle Capitel des Herrn D. Salomon Glassens Seel. ausgefertiget ... samt einer Vorrede Herrn Johann Michael Dilherrns
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Evangelium S- Matthäl-

Lap. 16.17. > s ;7

nmne e und die (-) Pforten der Hölle» sollen sienicht überwältigen.

Petrus) Cepha Syrisch, Petrus Griechisch, helft auf Teutsch ein Fels.Und alle Christen find Petri um der BMmmiis willen, die hje Petrus rhut,welcher ist der Fels, darauf Petrus und alle Perri erbauet sind. Gemein ist dieBekantnes, also auch der Name.

sc) Hüllcn-Vforten) Die Hollen-Pforten sind alle Gewalt wider die Chri-ste» , als da find, Tod, Holle, weltliche Weisheit und Gewalt.

Lehr: Daß die Lehr von dem Sohn des lebendigen G-Ottes,unserm Heiland Christo/ der starke Fels sey / darauf die Christ-liche Kirch/ durch den Glauben an Ihn / gegründet und erbauet/v. 16.18.

19. Und will dir des Himmelreichs Schlüsselgeben.Alles,was du auf Erden binden wirst,sott auch im Himmel gebunden seyn z und alles,mas duauf Erden lösen wirst, soll auchlni Himmel los seyn.

2v. Da * verbot Er seinen Jüngern, daß sieniemand sagen sotten, daß Er JEsus der Christwar. ""

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' 21 .H^on der Zeit an, sienq JEsus an, und

^zeigte feinen Jüngern, wie Er mästehm gen Jerusalem gehen, und viel leiden vonden Aeltesten und Hohenpriestern, und Schriftgelehrten, und getödtet werden, und am drittenTag auferstehen.

22. Und Petrus nahm Ihn zu sich, fuhr Ihn an,und sprach: HERR, schone Dein selbst, das wider-fahre Dir nur nicht!

2z. "Aber Er wandte sich um,und sprach zuPe-tro: Hebe dich, Satan, von Mir, du bist Mir ärg-erlich : Denn du meinest nicht, was Göttlich, son-dern was menschlich ist.

Lehr; Daß die Gläubigen auch grosse Schwachheiten an sichhaben, erhellet aus Petri Exempel, welcher Christum so herrlich be-kennet, und bald hernach aus Unwissenheit Ihm widersprochen, undalso Satan (dasist, ein Widersacher) von Ihm genennt worden,v. 22. 2Z.

24.6^« sprach JEsus zu seinen Jüngern:

* will Mir jemand nachfolgen, derverlaugne sich selbst, und nehme sein Lreuyauf sich, und folge Mir.

25. Denn wer "sein Leben erhalten will, derwirds verlieren; Wer aber sein Leben verleuretum Meinet willen, der wirds finden.

26. Was hülfs den Menschen, so er die ganze Welt gewänne, und nähme doch Schaden anseiner Seel? Oder,was kan,der Mensch geben,damit er seine Seele wieder löse?

v- Denn es wird je geschehen, daß des * Men-' ÄA schen Sohn komme in der Herrlichkeit seines Va-ters , mit seinen Engeln, und alsdenn wird Er eiuem jeglichen vergelten nach seinen Werken.

. Lehr: Daß ein Jüngstes bericht gewiß zukünftig sey, in welchcm von Christo (dem Züchter) allen Menschen, nach ihren Wer-ken wird vergolten werden, v. 27.

28. Warlich, Ich sage euch: Es "stehen etlicheme, die nicht schmecken werden den (?) Tod, bisdaß sie des Menschen Sohn kommen sehen m fer-nem Reich.

Das ift: Wer anrnich glaubet, der wird den Tod nicht svv«n, Jvy. 8,;r. c. Ii,r;. c. 12.46.

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Das sibenzehende Capttel

sechs Theil. I. Die Geschicht von der Verklärung Christi^em Berg Thabor, v. 1z. ,1. Das Gespräch Christimtt stincnJüngern, wegen derZukunftEliä, V.9-1Z. III. DasWunderwerk an dem monsuchtigen Knaben, v. 14-18. IV. Be-wyrelbung der Ursachen, warum die Jünger den bösen Geist nichtvon diesem Knaben treiben können, v. 19.20."! V. Eine Weissa-8 » m Leiden, Sterben und Auferstehen Christi ,v. 22.2z. V!.Das Gespräch Chrrsir nm Petro, wegen des Zins-Groschens,

v.27.

-11»» »ach «sechs Zagen nahm JEsus MPmum, und Jacobum, und Jovanuem, semen Bruder, und führte sie bevstitsaufemenhohm Berg,

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2. Und ward verklärt vor ihnen. Und seinAnge-Mristussicht leuchtet wie die Sonn, und seine Kleider wur-Utt a»fden weiß, als ein Licht. Be,g.

Lehr: Christi Verklärung nach seiner Menschheit, auf demBerg, ist ein Bild der Herrlichkeit und Verklärung der Leiber derGläubigen, welche in der Auferstehung der Todten, und im ewigenLeben seyn wird, v. 1. 2.

z. Und sihe, da erschien ihnen Moses,und Ellas,die redeten mit Ihm.

4. Petrus aber antwortete und sprach zu JE- ' 'su :HERR, hie ist gut seyn. Wilt Du, so wollen wirdrey Hütten machen, Dir eine, Mose eine, undElla eine.

5. Da er noch also redete,sihe, da überschattetesie eine lichte Wolke. Und sihe, "eine Stimme aus M.;,,?

der Wolken sprach: Dißist mein lieber Sohn,."

an welchem Ich rpolgefallen habe, den sollihr hören.

6. Da das die Jünger hörten / fielen sie auf ihreAngesichte, und erschracken sehr.

^ 7. JEsus aber trat zu ihnen, rührte sie an, undsprach: Stehet auf, und furchtet euch nicht!

, 8. Da sie aber ihre Augen aufhuben, sahen siememand, denn JEsum allein.

9.1 4nd da sie vom Berg herab grengen, gebot44 ihnen JEsus, und sprach r Ihr sott dißGesicht niemand sagen, bis des Menschen Sohnvon den Todten auferstanden ift.iv. Und seine Jünger fragten Ihn und spra-,.chm : Was sagen denn die Schriftgelehrten, ULmsEllas müsse zuvor kommen?rr. JEsus antwortete, und sprach zu ihnen:Mal :-,'-.Ellas soll ra zuvor kommen, und alles zurecht^^brmgen.

12. Doch sage Ich euch: Es ift Elias schon kom-men , und sie haben ihn nicht erkannt, sondern ha-ben an ihm gethan, was sie wolten. Also wird auchdes Menschen Sohn leiden müssen von ihnen.

Lehr: Wie Johannes der Täufer , und besonders, Christusselbst, vielvonder Welt erlitten: Also müssen auch alle, die gottseligleben wollen in ChristoJEsu, Verfolgung leiden, welches in Gedultzu ertragen, v. 12.

i Z. Da verstunden die Jünger, daß Er vonJohanne dem Täufer zu ihnen geredt hatte.

14.1 4 nd da sie zu dem Volk kamen," trat,.44 zu Ihm ein Mensch, und fiel Ihm zu

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15. Und sprach: HERR, erbarm Dich übermemen Sohn, denn er ist monsüchtig, und hatein schweres Leiden, er fället oft ins Feuer, undoft ins Wasser.

16. Und ich hab ihn zu deinen Jüngern ge-bracht, und sie kunten ihm nicht helfen.

17» JEsus aber antwortete, und sprach: O duungläubige und verkehrte Art! wie lang soll Ichbey euch sM? Wie lang soll Ich euch dulten?Bringet Mir ihn hieher.

18. Und JEsus bedräute ihn, und der Teufelfuhr aus von ihm; und der Knab ward gesundzu derselbigen Stund.

traten zu Ihm seine Jünger beson^ ders, und sprachen: Warum kuntenwir ihn nicht ausweiden?

20. JEsus aber antwortete, und sprach zu ih-nen : Um eures Unglaubens willen. Denn*Jch sage euch, warlich, so.ihr Glaubenhabt als ein Senfkorn, so möget ihr sagenzu diesem Berg: Heb dich von hinnen dort-hin, so wird er sich heben , und euch wirdnichts unmöglich seyn.

Lehr: Daß der Unglaub Christi Kraft und Würkung bey denMenschen hindere, v. 16.17.18.19.20.

in.*Marc.s,17.

2 uc.s, ;8.

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21. Aber

IV.

*L«e.r7,6.

Nutz.