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Anfangsgründe der Physik : als Vorbereitung zum Studium der Chemie / von Benjamin Scholz
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709
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Tag- und Nachtdauer.

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Man sieht aus dieser Tabelle, in welchem steigenden VerhältnisseUnterschied der größten und kürzesten Tageslänge mit der Annä-verung gegen die Pole wächst. Damit dieser Unterschied Eine Stunde^chse, muß man sich vom Aequator selbst weg um 8° 34', also 127eilen entfernen. Vom 45° d^r Breite muß man um 40 g> also"Ur «m 6t,5 Meilen nördlicher reisen, damit der genannte Unterschied^leder um Eine Stunde größer werde; von Wien weg braucht man""t 45 geogr. Meilen von Berlin weg nur 37,s, von Petersburgnur 19,5, aus Island gar nur 5 Meilen weiter nördlich zu rei-. um den Unterschied zwischen dem längsten und kürzesten Tage^er um eine Stunde'größer werden zu sehen. In den Pola-gegen-wird die lange Nacht durch die dort sehr beträchtliche Strahlen-^echuug, welche die Sonne einige Zeit länger über dem Horizontescheinen macht, durch die aus derselben Ursache länger dauernde"- aninierung, durch die Nordlichter u. dgl. m. etwas abgekürzt und er-blicher gemacht. — Aus dem, was oben tz.53 über das Pendel ge-P^ ist, erhellet, daß man auch die Schwingungsdauer eines

zur^b^ bestimmter Länge und unter bestimmten Bedingungent Einheit des Zeitmaßes machen könnte. Auch bey der Pendelbewe-bey den periodisch wiederhohlten Bewegungen der Him-b ürper, die Schwere das wirksame Princip.

Ein 2 a h r ist der Zeitraum / welchen die Erd« zu Einern