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2 (1830) Zweiter Theil, welcher die angewandte Physik enthält / von G. W. Muncke
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Ucbcragellt die Faist, in (lengiebt obenLinien abergeben diewichtigstenlen laufen.

§. 202 .

I, wo man sieb auf der Erdkugel befindet,llinie, welche durch die Schwere gegebenMittelpunkt derselben. Diese verlängertdas Zenilk, unten den Nadir; diejenigen, welche die Horizontal-Ebene schneiden,Weitgehenden, worunter diejenigen diesind, welche nach den vier Cardinalpunk-

Die Tlorizontalebcne, welche entweder durch die loth-^echte Falllinie (§. 2S-) oder durch die ebene Fläche der■r lussiglieiten (Niveau §. 39«J bestimmt wird, dient in der■Astronomie und Geodäsie als Grundlage des Messens, indemfanden Winkel inifst, welchen die Himmelskörper mit•/-■'selben bilden (Höhe) oder auf der scheinbaren Erd-a che die Neigung der Linien von verschiedenen Objecten,"eiche sich im Auge des Beobachters schneiden (Aiimuth),a, *l diese Ebene reducirt (Reduction auf den Horizont).-' le ht man am Himmel grüfste Kreise durch Zenith undadir, so hciPscn diese Scheitelkreise oder Herticalkreise.derjenige von diesen, welcher durch den Polarstern geht,heilst, mit genäherter Genauigkeit, der Meridian, und diej/urchschnittslinie desselben und der Horizontalcbene im•unkte des Beobachters nennt man die Mittagslinie. SieRiebt Norden und Süden, die sie normal schneidende,Osten und Westen. Theiltman, von diesen Hauptpunktenj.. aus 8 e kend, den ganzen llorizontalkrcis dann noch in 28A '-g. 2.] Theile, so erhält man die Windrose , welche vonCcn Schiffern durch Halbiren zuweilen im Ganzen in 64■•heile getheilt wird. Uebrigens werden die Höhen der Ge-genstände nur vom Horizonte aus bis zum Zenith, oderUmgekehrt vom Zenith aus bis in den Horizont, und etwasUnter denselben, wenn dieses möglich ist, gemessen. Die■■erzu gehörigen Winkel (meistens sphärische) gehen da-ler nur unbedeutend über 00 Grade hinaus. DagegenRehen die in der Horizoutalebcnc liegenden Winkel bis°bü Grade, werden aber meistens nur bis zu 180 Gradengemessen.