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gen un<l den Grund dieser Bestimmungen genauer zu bczeichnen *).
Die erste eigentliche Messung eines Bogens zur Bestim-mung der Grüfse der Erde liefs der Calit' Alma in uni um827 durch mehrere nach Bagdad berufene Mathematikervornehmen. Sie maPscn im genau bestimmten Meridiane inder Wüste Singar am arabischen Meerbusen in zwei Abthei-lungen, welche sich nach Norden uml Süden von einanderentfernten, jede einen Bogen von einem Grade, und fan-den diesen, die einen 5(3, die andern 5ßj ihrer Meilen lang-Die leztere Angabe wurde als die richtige angenommen)und giebt nach verschiedener Bestimmung des dabei ge-brauchten MaPses (33750 oder 5(3(36(3 oder 53(23 Toisen * 2 )-Im Jahre 1525 mafs der als Arzt und Mathematiker berühmteFernei einen Grad zwischen Paris und Amiens durch dieZahl der Umdrehungen eines Wagenrades, und fand seineLänge = 57070 Toisen, eine Genauigkeit, welche blofszufällig und nicht einmal völlig erwiesen ist 3 }.
Alle diese Messungen wurden dadurch noch schwieriger)dafs man sie genau im Meridiane anstellen wollte. Wille-brord Schnellius zeigte zuerst, dafs man mehrere Drei-ecke verbinden, und dadurch den Bogen finden könne 4 5 )-Eine Anwendung seiner Methode machte er 1615 durchMessung eines Bogens von l u 11' 30 // zwischen Alcmarund Bergen - op - Zoom , und fand darnach einen Grad== 55021 Toisen. Picard s Messung zeigte nachher dieseAngabe als sehr ungenau*), aber M ussch cn br o e h 6 )berichtet, dafs Schnellius selbst seinen Irrthum einge-sehen, seine Messung aufs Neue vorgenommen und bisMalinos verlängert habe, wonach die wahre Gröfsßc= 57033 Toisen gefunden sey. An der Umarbeitung seinesWerkes hinderte ihn der Tod. Sehr genau soll nach deinZeugnisse des Picard eine Messung des G. J. Bleau oder’Caesius, eines Schülers von Tycho, gewesen seyn>Welche aber aufser dieser Nachricht nicht bekannt gewordenist. Höchst mühsam war die Messung des Nor wood, 1635»
G S. Geograph. I. 3. und VII. 5.
;>) S. Montucla ib. 260 11. 357.
3) b(i Lande in Mein, de l’Acad. 1787. p. 216.
4) S. Eratosthenes llatarus cet. L. I!. 1617. 4.
5) Yergt. Cassini in Meni. de l’Acad. 1702. p. 60.
6) S. dissert. de mag. terrae in dissert. pbvs.
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