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Cassini und de la Ilire fingen 1680 damit an, aberCulbert's Tod nebst anderen Hindernissen unterbrachendasselbe, und inachten, dafs es erst 1700 durch Cassini II.und la Ilire fortgesetzt wurde. Aus der von Paris bis andie südliche Grenze des Iteichs, nach Colliourc von48° 50' 10" bis 42° 31’ 13", ausgedehnten Messung er-gab sich ein Grad = 57097 Toisen, nach Cassini,Maraldi, Couplet und Chazelcs, und aus der vonParis bis Dünhirchcn durch Cassini, Maraldi und denjüngeren la Ilire vollendeten, fand man den Grad= 56960 Toisen, woraus gegen Newton’s Behauptung,welche auf das Gesetz der allgemeinen Schwere gestütztwar, die verhältnifsmäfsig grüfsere Länge der Erdaxe ge-folgert wurde i) 2 ).
Während die Anhänger Newton’s und Cassini’süber die grüfsere Sicherheit der Theorie oder derMessung stritten, unternahm Cassini 1733 und 34 dieMessung zweier Perpendikel auf den pariser Meridian, vonBretagne und von Strasburg aus, allein die Resultate stimm-ten abermals mehr für die länglichte Gestalt als für eineAbplattung, ohne die triftigen Gründe der Gegner zu wi-derlegen, bis der Graf Maurepas den Minister, CardinalFlcury, und den König vermogte, die grofse Peruanischeund nordische Messung unternehmen zu lassen. Die glän-zende Expedition ging den 16- May 1735 ab, bestand ausCondainine und Rouguer als Geometern, JussieualsNaturforscher, Verguin als Ingenieur, Morain ville alsZeichner, Couplet und Godin als Assistenten, Seni-ergue als Arzt, Hugo als Uhrmacher, und der berühmteSpanier Don Antonio do Ulloa begleitete sie auf demSchilfe des Don George Juan. Sie fänden indefs dieSchwierigkeiten ungleich grüfscr als sie erwartet hatten,indem sie, des Wetters wegen, lange Zeit auf beschneieten
Bergen zubringen, und viel mit der Ungefälligkeit derdortigen Bewohner kämpfen mufsten, so dafs die Messungzwei Jahre dauerte. Weil sie nachher die Gelegenheit nochzur Bestimmung der Strahlenbrechung und der Ablenkungdes Lothes benutzten, kam Bouguer erst 1744, Gon*