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2 (1830) Zweiter Theil, welcher die angewandte Physik enthält / von G. W. Muncke
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Oerter.

Grade der Länge.

Grade der Breite.

Wien .

34° 2 ' 30"

48° 12' 36"

Wilna ....

42 57 25

54 41 0

Wittenberg . . .

30 18 8

51 52 29

Würzburg . . .

27 34 32

49 47 17

» » Capelle

27 34 32

49 46 49

York.

16 33 45

■52 57 45

Zürich .

26 12 26

47 22 29

Sehr leicht ■wird die Entfernung zweier Oerter von ein-ander aus ihrer geographischen Lage bestimmt. Die dreihierher gehörigen Fälle sind a) wenn beide unter gleichemMeridiane liegen. ltechnet man die mittlere Länge des^*'ades zu 15 geographischen Meilen, so giebt die Zahl der^ f ade, mit 15 mulliplicirt, die Entfernung in Meilen.fj Liegen beide unter gleichem I'arallele, so giebt dieiafrd (j, 219-, welche für genäherte Wortlie inlerpolirt,,U| ' genauere leicht erweitert weiden bann, den Factor,'yondt die Zahl der Grade mulliplicirt werden mufs, umh'e Entfernung in Meilen zu erhalten, t) Sind aber die^■t'ade der Länge und der Greife verschieden, so mufs dieyfpotemise eines rechtwinkelichcn sphärischen Dreiecksai'ch Mechnung gefunden werden. Sind die beiden OerterUnd B, ihre Polhöhen (p und ip, der Unterschied der^ugen = und nennt man 90° — <p = a, 90° — t/ih, den Iiogen eines grüfsten Kreises, welcher ihre"'dfernung mifst, = c, so ist im sphärischeu Dreieckc °s. c — C os. a . CO s. b + sin. a. sin. b. cos. L

, 'Die Grade des hieraus gefundenen cos. c mit 15 ine, len verwandelt, giebt die Entfernung. Kcductionen auf®h<lere Meilen nach §. 220. sind sehr leicht.

§. 223 .

^ Am genauesten wird die Erdoberfläche auf einet*"»«»'gebildet, auf welcher zur leichteren Uehcr-Ul) , lt die Grade der Länge und der Breite gezeichnet(f ^»ie verschiedenen Tlieile derselben in das liier-c 1 entstandene Netz eingetragen werden können.

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