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Hs giebt allerdings zwei Ursachen, welche eine höhereTemperatur der nördlichen Halbkugel bewirken können,nämlich zuerst die um etwa 8 Tage längere Dauer desSommers (§. 206 ) und die ungleich grüfscrc Ländermasseder nördlichen Halbkugel in Vergleichung mit der süd-•chen; allein beide vereint könnten nicht lüglieh einensolchen, namentlich auch im unteren 'l'heile des grofsena> nericanischen Continentcs bemerkbaren Unterschied er-zeugen, aufserdein aber ist noch sehr fraglich, in wie weitdciselbe überhaupt stattlindet.
Die Wärme nimmt nämlich zwar mit zunehmendenn ‘ ; rdlichen 13 rcilengraden ab, jedoch keinesw’egs au allenj/eten der Erde auf gleiche Weise, statt dafs auf der süd-’chen Halbkugel eine weit gröfserc Gleiehmüfsigkeit in..‘ es er Hinsicht stattzulinden scheint, welche mit dem«oerall nahe glcichmäfsig verbreiteten und frei strömendenleere in ursächlicher Verbindung steht. Für die nörd-lc he Halbkugel dagegen hat insbesondere v. Humboldt 1 )gezeigt, dafs bedeutende Unterschiede der mittleren Tem-l ,ei 'aturen unter gleichen lireitengraden slallfinden. Ziehtjtian durch diejenigen Oerter, welche gleiche mittlereemperaturen haben, Linien, so erhält man eigenthüinlichcui'ven , welche v. Humboldt Linien der gleichenp. 'Arme, isothermische. Linien (Landes isothermes) genannt16.] hat. Man übersieht dieselben aus einer Zeichnung® e ^ r leicht, und erkennt daraus bald, in welcher nahen®ziehung die Beobachtungen , worauf sie gegründet sind,•ttit der Iiestimmung des Gesetzes der Wärmeabnahmo vome, juator nach den Polen hin stehen, oder vielmehr dafs10 Aufstellung eines für alle Meridiane gültigen »llgemei-r 1011 Gesetzes ganz unmöglich ist. Namentlich ist dieDärmeabnahme im alten Continente weit geringer, als imlle uen. v. Humboldt giebt folgende Vergleichung die-Ser Wärmeverminderungen an.
im neuen C. = 2°
» » =; 6 °
» » = 7°
» » = 9 U
» » = 7°,0
Von ()°
bis
20°
im alte
n
c. =
2°
» 2()°
»
30°
»
=;
4°
» 30°.
»
40°
»
»
—
4°
» 40“
V
50“
V
=
7°
» 50“
»
00°
»
=
5°.
lihen
so
zahlreiche als
sichere 13
0 Mein, de lu Soc. d’Arcueil. T. 111. Annal. Cliim. et Pliys. IW.