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odei’ zwei periodische Regenzeiten mit grofser TrockenheitWechseln, die vorzugsweise trockenen von den nassen 1 ).
3) Die Beschaffenheit des Bodens ist von grofser Wich-hgheit, je nachdem derselbe vermöge seiner Dunkelheitstarker durch die Sonnenstrahlen erwärmt wird, insbeson-dere aber in Folge seiner gröfscren oder geringerenLockerheit das Wasser der liydroinetcore mehr oder min-der festhält, und hierdurch vorzugsweise feucht odertrocken ist. Am merkwürdigsten in dieser Hinsicht sinddie Sandwüslen, und die darin zerstreuten Oasen (fy. 234.).
4) Die Winde, je nach ihrer Richtung und Stärke,direr Trockenheit oder Nässe, modificiren das Klima ausneh-* Tle nd, namentlich mildern die Seewinde die Hitze derKüstenländer und Inseln in der heifsen Zone. Die vorherr-®ehenden Winde nebst ihren Wirkungen hängen genauZusammen mit
5) der Lage und Umgebung einzelner Orte. Unterhöheren Breiten ist es von grofsem Einflüsse, ob eine Ge-8 e, 'd der Sonne zugewandt oder von ihr abgewandt liegt;hamcntlich ist das Klima an den nämlichen Orten auf derNördlichen Halbkugel ungleich milder an der nach Süden‘“•'gernlen Seile, als an der entgegengesetzten. Sind aufser-“ Cl 'i die Oerter gegen den Einflufs kalter und trockener'»tnde durch umliegende Berge geschützt, so wird dasKlima einein unter geringeren Breiten an Milde ähnlich,
denn namentlich in Norwegen Getreide und Obst an! °r südlichen Seite da gedeihet, wo an der nördlichen‘ eir > Getreidebau mehr statt findet Die Nähe dos MeeresNnd grofser, stets bceiseter, Gebirgsmasscn äufsern einen“‘-'deutenden, eben daher allgemein bekannten Kinflufs.
. ff) Die Höhe über der Mceresllaehe gehört unter die•edeutendstcii Ursachen, von denen die Beschaffenheit des'hma's abhängt, theils wegen der daraus folgenden gröfse-lt>n Kälte, theils wegen der dünneren Luit und dadurch“wirkten schnelleren Verdampfung der Feuchtigkeit, deshalberen Einflusses der weniger gehinderten, eben daher•dso heiligeren Winde u. s. w.
Nach der gröl seren oder geringeren Einwirhung einer°.^ er mehrerer dieser Ursachen unterscheidet mau die“'gends benannten Klimalc. Vor allen Dingen gehören'“■hin die heifsen, gernäfsigten uud kalten. In dieser
Vcrgl. §. 271 .