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mufste 1 ). Moreau de.Tonn cs hat insbesondere in einemeigenem Werke 2 3 ) ausführlich den bedeutenden Einfluß*der Wähler auf das Klima nachgcwiesen. Die Tropltenheitund brennende f filze eines Thcils von Persien , der Tartare*und selbst um Kabul ist ohne Zweifel eine Folge des Man-gels an Waldungen, welche an einigen Orten recht g"^gedeihen, und daher gewifs nicht wegen gänzlicher Kn*l'ruchtbarlieit des Bodens mangeln, ja nach v. Humboldt )würde das südliche America ein gleiches Schicksal treffe" iwenn es seine Waldungen durch Ausrollen verlöre. Auchnach L ich t e n s le i n 4 * J gedeihen auf der Südspitze vonAl’rica die Wälder nur, wo Feuchtigkeit ist, also in denücrgschluchten , schützen aber zugleich den Boden geg c °das Auslrocltnen, und nur wo sie erhallen werden, habe' 1die Flüsse bleibend Wasser, das Erdreich behalt Fruchtig”lteit und ist dadurch fruchtbar.
Wie sehr die Umgebungen auf das Klima selbst nah 0gelegener Ocrtcr wirken , zeigt sich auf vielfache >Vci sC »in einem sehr auffallenden Beispiele im südlichen Thed°des Mahratlen Staates zwischen 14° Hü' und lö u 126' N.Kmwo also die unter höheren Breiten so bedeutende südlich*"oder nördliche Abdachung kaum überall merklich ist. V 011dieser nur so Wenig weit ausgedehnten Gegend hat nachGhristie’s 6 ) Erzählung der westliche Theil ein äufsd'Kfeuchtes, der östliche dagegen ein weit trochneres Klima»indem dort nicht selten in einem Monate eben so viel Keg 1 ’"fällt, als hier im ganzen Jahre, nämlieh 1>Ü bis HÜ engl-Zolle. In Darwar, wie im übrigen Indien , herrscht vonMitte April bis Mitte Octoher Südwestwind, in der andernHälfte des Jahres Nordostwind, und hlofs in den Nacht-glcichen sind die Winde veränderlich. Der April und M algeben häufige Gewitter, aber die periodischen liegen falle"erst in den Juni und Juli, indem dann fast regehnäfsig a ^, cNachmittage ein Gewitter mit liegen und nicht seilen i" 1 ^llagcl statt findet. Dieses dauert mehrere Tago, und dah° l
i) Förster’* Stolle ium Nachdenken. p. IT.
a) Untersuchungen über die Veränderungen, die durch die Ausioltung der Wälder in dem physischen Zustande der Länder custehen. Hebers, von Wicdomaim. Tübingen 1S2Ö.
3) Itcisen. T. 111 p. 1‘2I.
4) lirise. T. II. p. 217.
ä) Edinb. l’liil. Jouru. N. S. Nro. X. p. 2l>8.