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sogenannten Hauen Berge , welche aber noch nicht gehöriguntersucht ist').
Als Bergebenen, oder Plateaus, deren es in Europa mehrere hleineie, in Africa viele grüfsere und kleinere»namentlich in llabesch * 2 ) und in «1er Mitte des Continenl*einige noch unbehannte giebt, zeichnen sich vorzüglichaus die in Südarnerica befindliche von Quito , worauf Sta. Nde Bogota in einer Höhe von 81 ßO F. und Antisana 12800 F-liegt. Ausgedehnter, obgleich minder hoch, ist der Berg'röchen von Mexico , welcher von 18° bis 4ü ü N. 15. sicherst recht und durch mehrere sehr hohe Berggruppen aus*gezeichnet ist.
Die zwischen den Bergen hinlaulenden Vertiefungenheifsen T/täler. Sie liegen selten horizontal, vielmehr heg*ihr schmäleres Ende in der Begel höher, und sic verlaufe 11sich von da an meistens in die Ebenen. Man unterscheide!Lüugent/.äler, welche der Richtung der Gebirge paralle*laufen, und (Juert/iä/er, welche diese unter beliebigenVVinheln durchschneiden. Hauptthäler heifsen ferner die'jenigen, welche vom Rüchen der Gebirge bis an ihren l l |‘ sherabgehen, und Ncbeuthüler solche, die von diesen se '*'wärts auslaufen; eben so leicht sind die Ausdrüche Fluß't/iä/er, Stroml/ialcr und Mecrcsthälcr verständlich. I* 10Längenthälcr liegen nach v. Humboldt 3 ) meistens höher»als die Qutjrthäler. Beide verdanhen ihren Ursprung f aStausschliefslich den hcrablliefsenden Gewässern, und m 311findet daher in der Regel in ihnen noch iliefsendes VVassd»oder erhennt dessen Wirkung an der vorhandenen Mengevon Rollsteinen, so wie zugleich der Sand und Ries derFlösse aus Bruchstüehen der zei trömmei teil Felsarlon he*steht, welche durch die fortdauernde Bewegung abgcrundt^sind. Einige Thäler sind jedoch entschieden ursprüngl* c *bei der Hebung der Berge entstanden, in denen sich daliddas Wasser entweder bleibend ansammclt, oder aus enge' 1Seitenöffnungen abflicfst 4 * ).
Die höchsten Spitzen der Berge sind meistens nachte»zachigc Felsen, und Bäume hönnen auf ihnen nicht vcu'handen scyn, weil selbst verkrüppelte Gesträuche nur bi
il Vergl. Joum. de Pliys. LXVIt. 161.
?) S. Lotio lteis. [. 115.
3) Vojagcs cet. T. X. p. 86. lg«#.
4) L. v. Buch gcngnusliscfjc Gemälde von Süd-Tj'rol.
v. Humboldt a. a. U.