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2 (1830) Zweiter Theil, welcher die angewandte Physik enthält / von G. W. Muncke
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gewachsen, nahm jedoch ISIS und 1SI9 beträchtlich wiedcjab 1 ). Der Gletscher von Trient /.wischen Martinach un l1Chamouni-Thal war 1818 hinnen einem Jahre 1120 F- ""cdvorgerückt, und hatte schon einen Lerchen wähl zur Set' 1 'gedrücht. Bafs sie auch in den Regionen des ewigen Sehne« 9sich bewegen zeigte 181S das Vorriielten des Getrol#'Gletschers und das TTerabstür/.cn eines Theils desselben 1,1das Bagni-Thal. Bei dieser Bewegung schieben die F- |S 'mnssen E'rdc und Gerolle vor sich hin, und häufen sic nl "unteren Rande zu Dämmen (Mcmines , Gnndccltcn, Gut!® 1 ”berge) auf, welche die Grenze ihres Vorrückcns bezei®h'neu.

Die Gletscher bestehen am oberen Ende aus Sehne®'massen, deren Oberfläche mit einer erhärteten Brüste b®'declit ist, weiter hcrabwärts aus Eis mit unebener, wcll£‘ n 'förmig gestalteter Oherlläche und sehr langen, breiten n"tiefen Spalten, welche, mit Schnee überdeckt, den W 111derer unvermeidliches Verderben drohen. Auf abhängig® 1Stellen zerbrechen sie, und bilden unordentlich auf#®häufte Eismassen. Einzelne Eisblöcke werden durchauf ihnen liegende Fclsenstiiche gegen das Schmelzen gschützt, und erscheinen als gigantische Träger jenerdechungen, wenn ihre Umgebung durch Aufthaucnzehrt ist. Eben wegen dieses Ilerabsinhens der Glctsch ® 1reichen ihre untersten Enden bis an die fruchtbaren W ,csenthäler, ja leztere liegen zuweilen noch höher, dnfs®^*die Wohnsitze der Menschen sich nicht bis auf die Spi'^"der Berge erbeben, ist leicht erklärlich.* Das Dorf R®‘®im Raukasus liegt fast 1200 Toiscn über dem schwär* 5 ®Meere, das llospitium auf dem Bernhaid liegt 1304 'l'o ,shoch, die Meierei von Antisana 2JOO Toiscn, und ‘

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höchste Wohnung am Niti I’afs oberhalbRcdarnath im Ilimlaja 2605 Toiscn hoch.

Den Bewohnern hoher Gcbirgsthäler bringen ' nS * , ®'. 1 t

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Lawinen oft grofse Gefahr. Man unter!

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aus dem lockern .Schnee, welcher im Winter auf den

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ren, mit einer glatten Rinde überzogenen, fällt- ' ^ein Theil desselben durch den Wind in Bewegung g cS ® ||[oder ist die ihn unterstützende Fläche sehr steil, r ° te ,oder gleitet er in die Thaler herab, uud bildet die s °o

i) Gilb. Annal. I.XIV. p. 184.