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2 (1830) Zweiter Theil, welcher die angewandte Physik enthält / von G. W. Muncke
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5) Stromboli , ist seit 290 J- v. C. G. stets in Thätigkeitund immerwährend mit einem dichen Rauche bedecht ').

6) Die Insel Volcano ist ganz vulcanisches Gebilde, miteinem grofsen Krater, und wüthete vorzüglich 1444, 1731,1739 und 1771 2 ). Ein Theil derselben, Votcanetlo, warl’rüher eine eigene Insel, hängt jezt aber durch aufgehäufteEava mit ihr zusammen.

7 u. 8) Milo und Santorino, zwei vulcanische Inseln,auf denen jezt nur noch vorzüglich der Berg Calamo tobt 3 ).Auf Santorino war 1707 der Jezte Ausbruch.

9) Auf der Insel Mayen bei Grönland entdeckte Sco-r esby 1817 den Vulcan Esk von 1500 B\ Höhe 4 ).

Unter Island’s Yulcanen und vulcanischen Ebenen sinddie wichtigsten:

10) Der Hccla. Er soll erst seit 1004 ein Vulcan scyn;*cit dieser Zeit zählt man 23 Eruptionen, von denen die inden Jahren 1554, 1693, 1728 und der lezte 1766 diestärksten waren.

11) Der Krabla, gegenwärtig tobender als der Ilccla,Wüthete vorzüglich 1724 u. 30-

12) Nur wenig von ihm entfernt liegt der Leihrnukr,dessen erster Ausbruch 1725 statt fand.

13 —15) Mitten in Eisfeldern erhebt sich die Spitzedes Kötlugia; dieser tobte zuerst 894 und bis 1755 nochfünfmal. In seiner Nähe liegen noch einige andere feuer-speiende Mündungen, als der Klose-Jö/ad, Skeideraa-J ökul, dessen Ausbrüche von 1753 und 1783 am verhee-rendsten waren, u. a. s )

16) Der Sidajökul liegt gleichfalls zwischen EisfeldernUn d tobte vorzüglich 1753.

17 u. 18) Unter den vielen Eruptionen des Ocraefa-Jökttl sind die von 1362 u. 1727 die bekanntesten. In seinerNähe liegt der SolUieima-Yökul.

19) Vom Skaptar -Yökul ist blofs der Ausbruch von

') s. Dolomitu’s und Spallansani’* Reisen.a ) S. l'crrara a. a. ().

S. Olivicr Reisen etc. 1. 29.

4) S. J. <|. phjs. Igl8 fevr. Account of tho Arctic ReJ ) S. Henderson Island . T. 1. p. 331.

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