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aus 25 Brunnen geschöpft, und was man bei Tage weg-«irnmt, quillt in der Nacht wieder.
ln den ältesten Zeiten fand man neben der Naphthaeinen gelben Stein, welcher in Studie geschnitten, und inden Bädern statt Holz gebraucht wurde. Neuero erwähnenhiervon nichts, es sey denn, dafs man die mit Naphthaz.usammcngebaclicnen Thonliugeln versteht, welche ge-brannt werden. Man holt die Flüssigkeit aus Brunnen, in■Welche man binabsteigt. Die Perser gebrauchen sic alsMaterial zu Firnissen, die Bussen als Medicin gegen Gichtund Rheumatismus . Sie entzündet sich überWasser, undwird .daher oft von den Einwohnern auf das Meer zwischenden Inseln gegossen und angezündet, worauf die Wellend>e Flamme auslöschen, die Oberfläeho selbst aber zu bren-nen scheint. Die Quellen der schwarzen Naphtha gabenlrühcr täglich 2C0 Maulthierlasten. Als die Bussen 1722•n den Besitz derselben harnen, betrug die Pacht jährlich50Ü0U Rubel. Man schöpft aus den grüfseren Brunnen tüg-licb gegen 700 ß-, aus den kleineren 50 bis 60 ß. Gegen-wärtig ist die Benutzung derselben ein Regale des FürstenVon Baku, welcher 15 Cistcrnen angelegt hat, woraus sieVersendet wird, und meistens als Brennmaterial nach SihanSeht, woselbst viel Seidenbau ist').
Mehrere hundert gegrabene Brunnen, woraus eine8 ,- ofso Menge grünlich-schwarzes, auch helles grünlichesPetroleum geschöpft wird, in welchem man häufig Stückeschwcfelkieshaltiger Steinkohlen über und unter dem Erdölhndet, sind im Königreich Burmha, cinigo Stunden vonder Stadt Rainang-llong (unter 20° 20' N.B. und 04° 46'os tl. L. von Greenwich). Die Brunnen sind tief, die ge-wonnene Flüssigkeit macht einen bedeutenden Handels-artikel, und wird thcils zum Verbrennen, theils als Firnifs
benutzt 2 ).
In America ist die Zahl der Erdöl-Quellen sehr grofs,,,n d die auf Barbados gehört zu den bekanntesten. Nach^•Humboldt 3 ) ist ein Schlund mit einer Erdöhpiellc inder Bucht von Mayaro an der Ostküste von Trinidad , dieMine bei Chapopote, welche im Mürz und Juni oft heftige*l«tonationcn hören läfst, und in deren Nähe auf der Küste
’) Journ. de Pliarmac. 1K2U. T. VI. p. 2(W. 1822. Mai p.a ) Asiat. Kcas. T. VI. ISibl. lirit XVI. p. 376.
3 ) Huiscn. I). Heb. T. LU. p. 46.