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Ara grüfstcn ist ilic Menge der versteinerten Seego-scliöpfe, vorzüglich der Conchylicn. Man unterscheidet1) 1 estaceen, dahin gehören die Ammoniten, welche vonder Gröfse einer Linse, bis zu der eines Wagenrades,meistens in Kalkstein, zuweilen in Schwefel- und Kupfer-kies verwandelt, alle die nämliche Form zeigend, gefundenwerden. Man zählt gegen 200 verschiedene Species, findetsie selten init der Schale, und bemerkt nur eine geringeAehnlichkeit zwischen ihnen und den noch lebenden, welcheB. Soldani als sehr kleine Thierchcn im Meercsschlaranicbei Kiraini fand *). In geringerer Menge und vorzüglich>>n schwärzlichen Kalkstein findet man, wiewohl selten,die OrtLoccratiten, die ihnen ähnlichen liefemnitcn, unddie Discolithcn, P/iaciten, oder Linsensteine, welche miteiner Species der corallina officinalis von Corsica Aehnlich-keit haben sollen. Versteinerte Muscheln sind die Ostra-eilcn, Auomiten, Graphiten, Ilysterolithcn, Pantoßclmu-schcln und die ungarschen versteinerten '/Acgcnltlaucn.Minder häufig sind das von Thomson gefundene cornttc °piae, die Mttriciie» , T)eulalilcn und Serpulitcn , siimmt-beh einer früheren Schöpfung zugehörend. Zweifelhaft,s l dieses hinsichtlich des ßalanitc.t poYosus, der grofsenPerebraiuliten und Strominten. Dagegen finden sich sowohllebend als petrelicirt die gemeinen Terebratuliten undProchus litbopborus.
2) Cnutacecn; dahin gehören die Echiniten, welchen ur selten mit ihren Stacheln gefunden werden, wogegendiese lezteren allein häufig Vorkommen; die Encriniten,e 'n pflanzenartiges Polypenthier, welches mit seinem Fufsea uf dem Boden des Meeres festgesessen zu bähen scheint.Bie Glieder ihres Stieles findet man olt einzeln als Entro-
p. 123. Comm. Rec. T. III. Uebcr die Schwierigkeiten dieserArbeit s. Mem. de l’Inst. VIII. 139. Die Literatur über diePetrcfactenkunde ist aufscrordentlich grofs, wie schon aus denliier mitgethciltcn, keineswegs vollständigen , literarischen Nach-weisungen genugsam hervorgeht. Das vollständigste Werk ist:Recherches sur Jes ossemenls fossiles u. s. w. par M. le llaronde Cuvier. V. T. Paris 1821 ff. Ein kurier Auszug daraus istenthalten in: Discours sur les revolutions de la surläcc du globeu. s. w. par M. le llaron de Cuvier Nach der Steil Aull. Paris 1828 übers, mit Anm. von Nüggerath. lionn 1830. II. Vol. 8.Dafs die von mir mitgclheilte Üebcrsicht nur die vorzüglichstenThalsachen enthalten könne, versteht sich von selbst.
') Lichtcnb- Mag. 1- 75.