Sic liegt unmittelbar über dem Meere, wovon ein Arm indieselbe hineingeht, welcher vorn 18, hinten 9 Fufs Tiefehat, während der von majestätischen Basaltsäulen einge-schlossene Raum eine Länge von 250 F., vorn 117 F. Höheund 53 F. Breite, hinten 70 F. Höhe und 20 B\ Breitehat. Zuerst wurde sie durch Banhs 1 ) besucht, nachherdurch viele Beisende, welche sämmtlich durch die Grofs-artigheit dieses Gebildes, erhöhet durch das Brausen desbrandenden Meeres, entzückt wurden. Eine ganz eigent-lich vulcanischc Höhle, d h. ein ungemein ausgedehnter,mithin über unebenem Boden sich erstrechender, durcheine mächtige Lavadeche eingeschlossener Baum ist dieSurthöhle auf Island, welche durch Uno von Troil undspäter durch Henderson besucht wurde 2 ). Ihr ähnlich,aber ungleich hleincr, ist die Lavahöhle auf St. Michael 3 )
Manche sehr geräumige Höhlen sind durch Ausgrabungender Menschen entstanden. Hierhin gehören unter anderndas Labyrinth auf Greta nach Poeohe’s Ansicht, wogegenaber Tournefort erinnert, dafs die Steine zum Bauenzu weich seyen. Aus Siebers Beschreibung des Labyinth'sschliefst Buch land 4 ), dafs dasselbe aus mehreren einzel-nen Höhlen bestehe, wie sich in den Balhbergen auf Gretain grofser Zahl befinden, welche durch Gänge mit einanderverbunden sind, wobei dann die Kunst allerdings nachge-holfen haben mag. Aehnliche grofse Höhlungen sind dieSteinbrüche im Mont-Martre bei Paris , die Bäume io*Stahlberge bei Siegen, die Höhlen im Petersberge beiMastricht, und die gröfsten aller hünstlichen Aushöhlungenbei Wiliczca und Whitehaven . Auch die unermefslichenKatacomben, z B. bei Rom, Neapel u. s. w. hönnen dahingerechnet werden.
Die Temperatur der Höhlen ist wegen ihrer Tiefe diemittlere der Oerter, wo sie sich befinden (§. 230.) und mandarf annehmen, dafs eine gröfsere Wärme Folge vulcani-scher Wirkungen ist. Verschiedene Höhlen werden jedochmit einer Menge Schnee und Eis erfüllt, welche im Som-mer nicht aufthauet, und sie heifsen daher Eishöhlen. E' ne