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tlieil mehr, so hommen erst 48,6 Cub. Meilen hinzu, undinan bann daher wohl nicht mehr als etwa 50 Cub. Meilenannehmen, wonach zum Ausfallen des Meeres etwa 30000Jahre erforderlich seyn würden. Man darf jedoch aus derGröfse der Flußgebiete nicht mit Sicherheit auf die Was-sermengen schließen, und der Rhein dürfte in dieser Hin-sicht sich nicht sehr als Norm eignen, weil seine Wasser-schwellen, die bei manchen Flüssen ganz ins Unglaublichegehen, der Gröfse seines Gebietes nicht proportional sind.Werden die lezteren berücksichtigt, so darf man die Was-sermenge nach richtigerer Schätzung wohl zu 75 Cub. j\leil*annehmen. Auch die Hänge der Flüsse giebt keinen rich-tigen Mafsstah ihrer Wassermengen. Nach Banks 1 ) istder Ganges nicht der längste Flufs in Asien , giebt aber dasmeiste VYasser, weil er periodischen Regen unterliegt.Nach ihm findet folgendes Verhältnifs der Längen des Laufesstatt: Themse = f; Rhein = 5,25; Hönau = 7; Wolga = 9,5; Indus = 5,5; Euphrat = 8,5; Ganges = 9,5;Burrampootcr =9.5; Nou-Kian oder Ava =9,5; Jenisei= 10; Oby = 10,5; Amour = 11 ; Lena =11,5; 1I°*ang-Ho =13,5; Kian-Reu= 15.5; Nil = 12,5; Missi-sippi =8; Amazonenflufs = 15,75.
Die Breite der Ströme ist sehr ungleich, haupsächlichbei denen, welche starke Wasserschwellen haben. Unterandern beträgt die des Missisippi unweit Natchez bei nie-drigem Wasserstande kaum eine engl. Meile, hei hohemdagegen 30, des Orinoko bei St. Thomas im ersten Falle0,75, im lezteren 15 engl. Meilen 2 ). Zuweilen erhält derllauptflufs durch einen einfallendcn so vieles Wasser, dafses durch gröfsere Schnelligkeit der Strömung nicht fort-geschafTt werden kann. De Saussiire erzählt, dafs 1570;1651; 1711 und 1733 die Rhone oberhalb des F.inllusscsder Arve stromaufwärts Hofs, so dafs die Genfer Mühlräderrückwärts umgetrieben wurden.
Die meisten Flüsse haben von ihrem Ursprünge bis zurMündung einen starken Fall, ohne eine diesem propor-tionale Geschwindigkeit des Fliefsens anzunehmen. DieUrsache hiervon liest in der Adhäsion des Wassers und den
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vielen Krümmungen, welche die erhaltene Geschwindigkeitoft gänzlich aufheben. Z. B. die Rhone hat vom Genfeisee
i) Phil. Trans. IAXI. p. 90.
■j) Ritter Erdkunde. I. p. ‘250.