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habe, indem die zahlreichen Eroberungen, welche dasMeer vom Lande und umgehehrt lezteres von erster« 1 » 1gemacht hat, im Ganzen zu unbedeutend sind, und sichwechselseitig ausgleichen. Daneben ist es nicht gut vor-stellbar, auf welche Weise ein allgemeines Sinken de*Meeresspiegels stattfinden könnte, man miifste denn annch-men, dafs der Meeresboden durch den anhaltenden Druckcompacter geworden wäre, und das Wasser sich allmäl'gin die durch vulcanische Aclioneu dort eben so, wie aufder Erde vorhandenen Höhlungen, und in die Zwischen-räume der Felsen eingezogen habe. Diejenigen Ersehe 1 *nungen, woraus eine Einhüllung des Meeresspiegels z»folgen scheint, namentlich in Italien , den Niederlandenu, s. w. lassen sich aus dem Sinken des fortwährend com-pacter werdenden Erdbodens l'üglich erklären, die Hebun-gen der Schwedischen Küsten aber erwarten ihre Erklärungnoch von den fortgesetzten Untersuchungen der dortige"Naturforscher, welche erst neuerdings Zeichen eingegrabc"haben , um vorläufig die Thatsache auf das genaueste z®begründen.
Der Meeresboden, eigentlich eine Fortsetzung des fest« 1 »Landes, ist eben so ungleich, als lezteres, und enthebdaher eine Menge Klippen, Sandbänke, zugleich auchKorallen - Riffe und in der Südsee vorzüglich Zoophyte»*woraus ganze Gruppen von Inseln bestehen J ). Capital»Rofs mafs die Meerestiefe in der Raffinshay, und fand si®zwischen 100 bis 1070 Faden, die gröfste überall gemessen®Tiefe soll 1200 Klafter betragen haben 2 ), allein genauer®Bestimmungen solcher und gröfserer Tiefen mit dem Bl*»'lolhe sind wegen der Strömungen und der Unbeweglichlu» 1 *der übermäfsig langen Seile unmöglich. Nach der Analog 1 ®mit der Oberfläche der Erde kann seine gröfste Tie*®10 bis 12000 F. nicht füglich übersteigen "). Andere sog®'nannte Bathometer, z. B. das von Hook angegebene*ein hölzerner Schwimmer, welcher mittelst eines Gewicht® 8in das Meer gesenkt wird , und am Boden angelangt nac*der durch den Stofs erfolgten Auslösung eines Hake » 8wieder emporsteigt, worauf dann die Tiefe aus der Z® 1 *'
i) Peron in Journ. de Phys. I,1X.
a) Gilb. Annal. XXXIlt. p. 417.
3) (l’Anlniisson Traite de Cieogn. I. 35. Vcrgl. La Place in M® 1 "'
de l’Jnstit. 1818.