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über den Ursprung des Meeres und der Erde überhauptzusammenfällt. Wahrscheinlich, wenn nicht gewil’s, aberist es, dafs viele Salzlagen auf der Erde als ein Sedimentdes Meeres anzusehen sind, und lezteres daher als ursprüng-lich , und nicht seihst erst durch Steinsalz gesalzen be-trachtet werden mufs.
, Weil das Seewasser nur durch Destillation von seinenverunreinigenden ßestandlheilen befreiet werden liann, sohat man aller Remühungen ungeachtet noch heineVorrichtungausfindig gemacht, dasselbe für eine Schiffsmannschaft ingehöriger Menge zu reinigen. Am zweckmäßigsten ist dievon Irving angegebene, durch Wurzcr verbesserte,Vorrichtung
In niederen Breiten ist die Temperatur der Meercs-Oberlläche gegen 2 Grade höher, als die der angrenzendenGült, weniger veränderlich, und die mittlere höher als diedes Landes unter gleichen Breiten *). Unter der Linieerreicht hei Windstille das Meer um 3 Uhr Nachmittagsseine gröfste Warme an der Oberfläche, gegen Sonnen-aufgang seine gröfste Balte, unterliegt gleichen Verände-rungen als die berührende Luft, ist auch einen halben biseinen Grad wärmer als diese, weil cs die Lichtstrahlenmehr bindet, beide aber für die unterbrochene Dampl'bd-dung Wärme abgeben. Bei Wind und Strömungen istdasselbe sehr ungleich warm, verändert sich schnell, unddie Temperatur hängt von der Richtung der Winde undStröme ab. In der Nähe der Küsten ist es beträchtlichkälter, so dafs man die Nähe des Landes hieran erkennenkann. Der Unterschied steigt bis 4°, ja sogar 5° C. undnimmt so viel schneller zu, je steiler die Küsten sind Ä ).
Das Seewasser gefriert nach den Versuchen von Par-rot i) * 3 4 ) bei —4° R., nach Marcet 5 ) erreicht es sein* 3gröfste Dichtigkeit, und gefriert zwischen 23° und 22° t 1 '-
i) fiozier Observat. XIV. j>. 310. M. L. de Frcj einet und M-(dement über die Destillation des Meerwassers in Annal . deChim. IV. p. 225. Unebner Ilepert. für Pharmae. XXX11. p. L
a) v. Humboldt Heisen. 1. p. 347.
3) Williams Tbermotnetrical Navigation, Philad. 1730. Vergl. Gill’-Annal. LXVI, p. 120. Leber die Temperatur des Meeres s.$. 230.
4) Gilb. Annal. I.Y1I. p. 114. Physikalische Ueobaehtunj'en desGapitain - Lieutenant iiarnii v. Wrangel. Uerlin 1827. p. 32.
.V Gilb. Annal. LXII1. p. 213.