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durch den gegebenen Himmelskörper angezogen wird,niacht den Calcül sehr verwickelt und schwierig, wennman alle diese Bedingungen darin aufnimmt. Aus diesenUrsachen und nach dem Gesetze der Trägheit kann dasangezogene Wassertheilchen dann auch seine gröfste Höhenicht in dem Augenblicke erhalten, wenn es sich in einerdurch das Cenlrum der Erde, deren Pole und den Mittel-punkt des anziehenden Körpers gelegten Ebene befindet,vielmehr fallt der höchste Stand des Wassers erst 2 bis 3Stunden nach dem Durchgänge des Mondes durch denMeridian, welche Zeitdauer aufserdem nach der Entfernungdesselben von der Sonne verschieden ist.
Mit dieser Theorie stimmen die Beobachtungen voll-kommen überein. Hierhin gehören vorzüglich die im Hafensu Brest angestellten *). Daselbst war
die gröfste Fluthhöhe üb. d. Ebbe )in 24 Syzygien der Nachtgleichen )in 24 Syzygien der Sonnenwenden
im Mittel = 19,27 F.. . . = 16,98
die kleinste Fluthhöhe üb. d. Ebbe ( . ... . _ _ .
in 24Quadraturen d.Nachtgleichen) lm 1 1 e
in 24 Quadraturen d. Sonnenwenden . . = 9,58
Die tägliche Verspätung der Fluthen warin den Syzygien der Nachtgleichen = O* 1 36’ 43 w
» * » » » Sonnenwenden =0 41 11
in den Quadraturen d. Nachtgleichen = 1 22 47
» » » * » Sonnenwenden =1 7 10>
Aus der Vergleichung der Fluthhöhcn zu Brest in denSyzygien und Quadraturen hat man das Verhaltnifs derWirkungen des Mondes und der Sonne berechnet. Seyerstere = 1, leztere = 1, so hat man nach dem mittlerenWerthe X + 1 : X — 1 = 18,126 : 8.586, worausX : 1 = 26,713 : 9,54 = 2,8 : 1gefunden wird. Genauere Berechnungen geben 1, = 2,9677,vvonach man die Wirkung des Mondes im Verhaltnifs zurSonne r= 3 : 1 in runder Zahl annimmt 2 ). Die höchstenFluthen der Syzygien fallen ohngefähr 1,5 Tag nachher,
*) La Place Mechanik des Himmels. Heut. tJeb. T. II. p. 330.3 ) Bohnenbergcr Astronom, p. 682.
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