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Müller x ), Robinet 2 ), Bellani 3 ), und insbeson-dere die Gebrüder Weber 4 ). Das interessante Phä-nomen , welches unmöglich in einer eigentlichen Nieder-drückung der Wellen bestehen bann, kommt im Wesent-lichen auf zwei Wirkungen hinaus, erstlich dafs diegekräuselte Oberfläche des Meeres durch ausgegossenesOe! ruhiger und somit durchsichtiger wird, weswegendie Fischer dieses Mittel anwenden, um Gegenstände un-ter dem Wasser zu sehen, und zweitens dafs Schiffe,' v enn sie im Begriffe sind zu stranden oder wenn sieüber eine Untiefe vvegfahren müssen, Oel ausgiefsen,dadurch eine augenblickliche Besänftigung des Meeresbewirken, und sowohl die Untiefe leichter passiren, alsinsbesondere auch durch eine hohe W'elle möglichst weitauf den flachen Strand gesetzt werden , damit die naeh-hommenden Wellen das Schiff weniger beschädigen, ins-besondere aber die Menschen im Augenblicke des Rück-ganges der Welle und bis zur Ankunft einer neuen sichauf das Land retten. Einige, namentlich Pattersonnnd Achard, leiten diese Wirkungen aus den einanderaufhebenden verschiedenen (nicht gleichzeitigen und un-gleich starken) Schwingungen der ungleichen Flüssig-keiten her, was aber dadurch widerlegt wird, dafs dieOeldecke viel zu dünn ist, um in eigcnthümliche Schwin-gungen versetzt zu werden, viel weniger aber dafs diese<116 starken Oscillationen der Wasserwellen auf'hebensollten. Müller dagegen, und insbesondere Webermessen dieselben theils einer geringen Bindung der Ober-bäche des Wassers durch das zähere Oel, hauptsächlichaber dem Umstande bei, dafs der Wind von der glatterenWasserfläche abgleitet, mithin die kleinen kräuselndenWellen auf den größeren, welche die Kraft des Ganzenerhöhen, nicht erzeugen, aufserdem aber vorzüglich zurErhaltung der einmal gebildeten Wellen nicht weiter
') Gotting. Mag. Jahrg. II. St. 6. p. 323
2 ) Journ. de Plijs. I,XV. p. 277.
3) Brugnatclü Giurn. T. I. p. 257.
4 ) Wellenlclire p 60 lf. wo sich eine ausführliche Untersuchung desGegenstandes findet.
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