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dafs die Meerenge von Gibraltar einem Durchbruche desMeeres von der Seite des Atlantischen her ihre Entstehungverdankt. Einen Zusammenhang dieser Durchbrüche mitden Sagen der Ogygischen, Deucalioneischen und andererFluthen anzunehmen ist zwar sehr natürlich, führt jedochzu blofsen Hypothesen Aus der üebereinstimmung derEelsarten an beiden Seiten des Canals und aus der unebenen,zerrissenen Beschaffenheit des Meeresbodens zwischenFrankreich und Grolsbritannien, wie auch aus vielen andernGründen schliefst man mit Recht, dafs beide Länder zuleztdurch einen von Dover bis Cap Blancnes gehenden Dammzusammenhingen, dessen Durchbruch noch andere wesent-liche Veränderungen nach sich zog. Die Insel Helgoland ist durch fortwährende Zerstörungen auf den 5 tcn Theilihres früheren Flächeninhalts gebracht, viele Inseln an derWestküste von Schleswig und Holstein sind von einandergerissen und zum Theil vom Meere verschlungen; selbstnoch am 11. Oct. 1634 wurde die Insel Nordstrand über-schwemmt und in drei Inseln, Nordstrand, Pelworm undLütke-Moor verwandelt, wobei 6408 Menschen und 50000Stück Vieh umkamen. Zuletzt wütbeten die Fluthen da-selbst verheerend im Jahre 1825. Aehnliche Zerstörungenhaben ohne Zweifel auch andere Rüsten und Inseln erlitten,die jedoch weniger bekannt geworden sind. IMan weif 9indefs, dafs die ehemals wegen ihres Porcellanhandcls be-rühmte Japanische Insel Maatsubo und die Hälfte der kleinenInsel Rat-Island bei Sumatra untergegangen ist, auch la<?die Stadt Mahabalipur auf der Küste Coromandel früher10 Meilen weit von der Küste, jezt aber sind nur wenig* 5Rudera zum Theil unter dem Meere davon vorhanden'Auch die Insel Pontico bei Negroponte nebst einigen benach'barten Inseln soll 1758, ein Stück der Banda nccra 5 Me'"len im Umkreise soll 1763 ohne Spuren von Erdbeben un-tergegangen seyn *), desgleichen die neuen Goubermann 9Inseln zwischen Patrikfiord und Cap NoM 2 ).
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des Bosphorus gegenwärtig nur so viel höher sind. Allein dtumkonnte das Wasser die Länder zwischen beiden Meeren nie 1übersteigen, an denen man die deutlichsten Spuren walirnimint jdafs sie früher Überflossen wurden, und man mufs daher wo 1annelinien, dafs jene Küsten allmälig durch Abspülen niedrig®geworden sind. r ,>
Bergmann physical. Erdbeschreib. 3te Aull . T. II. p. 143 u -Lulof’s Einleitung u. s. w., übers, von Kästner, p. I5L ...I’ennants Thiergeschichte d. nördlichen Polarländer. T. lEil 1, ’