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nicht genügend aufgefunden sind. Wie viele einzelne That-sachen jedoch gesammelt werden luinncn und wirklich zu-sammengestellt sind, aus denen auf der einen Seite eineZunahme, auf der andern eine Abnahme der Temperaturmit einem hohen Grade der Zuverlässigkeit gefolgert wer-den kann *), so ist doch als Endresultat gar nicht zu be-zweifeln, dafs während der historischen Zeit die Temperaturder Erdoberfläche im Ganzen sich gleich geblieben sc)’Namentlich hat Schouw ! ) dieses in Beziehung auf Skan-dinavien , Gay-Liissac * * 3 ) aber auf eine sehr grofse Mengevon Thatsachen gestützt im Allgemeinen genugsam erwie-sen. Wie aber die Beschaffenheit der Erdoberfläche in dervorgeschichtlichen Zeit gewesen seyn mag, darüber kannhierbei nicht entschieden werden, indem die verschiedenenin wechselnden, vielleicht langen, Perioden stattgefundenenVeränderungen diese ganze Sache zu sehr in Dunkelheiteinhüllen. Aufserdem aber ist die klimatische Beschaffen-heit einzelner Districtc auch in neueren Zeiten durch dio§■ 233. angegebenen Bedingungen allerdings verändert,namentlich durch Ausrottung der Wälder, Austrocknungder Sümpfe u. s. w.
§. 259.
Erdbeben und vnlcanische Ausbrüche, welchedie gröfsten und wesentlichsten Veränderungen aufder Oberfläche der Erde anrichlen , begleiten einandermeistens, und treffen vorzüglich die Küstenländer.Nur zuweilen werden die Erdbeben durch ungewöhn-liche Hitze, Bewegungen des Meeres, Versiegen derQuellen und Brunnen angekündigt, als sichere undnahe vorhergehende Zeichen aber lassen sich das Auf-steigen mephitischer Gasarten, welche vorzüglich vonThieren wahlgenommen werden, und das Hervor-
0 Aufser kleineren Beilrügen ist diese* hauptsächlich geschehendurch Mann in Hist, et i'omm. Ac. *Sc Theod. Palat vol. VH*vergl. Gren Journ. de Plijs. II. j>. 231. und Gronau in NeueSchriften d. Berl. Ges. Nuturf. Freunde. IV. p. 59.
a) Skildring af Veirligets Tilstand i Daatnark. Kiüv. 1826. 8.
3) Annal. de Chim. et Pins. XXVII. p. 407.