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terungen starker Erdbeben zeugt insbesondere das vonLissabon, welches von Grönland bis Africa verspürt wurde,bei Guadaloupe und Martinique war die See unruhig, infrankreich versiegten mehrere Brunnen und in Italien ,Deutschland, England und Schweden spürte man die Be-wegungen. Von heftigen und zerstörenden Wirkungender Erdbeben aber zeugen aufser den angeführten Bei-spielen das Entstehen eines Sees aus einem Berge bei PontHorant *), das Emporkommen und Verschwinden ganzerInseltheile bei Santorin im Jahre 1707 und 1708 2 ), dasHervorgehen einer Insel bei Island 1783 und vieleähnliche Katastrophen der Canarischen, Azorischen, Asia-tischen und anderer Inselgruppen.
Als Ursachen der Erdbeben können mit Grunde nurdiejenigen angesehen werden, welche die vulcanischenErscheinungen hervorbringen , weil im Allgemeinen vul-Canische Ausbrüche und Erderschütterungen in naherWechselwirkung stehen. Welche specielle Ursache jedochdie heftigen Hebungen hervorbringe, ist bis jezt noch nichtn iit voller Gewifsheit ausgemacht. Nach Kries 4 ) bildet8 >ch im Innern der vulcanischen Herde Wasserstoffgas,Welches durch Beimischung von atmosphärischer Luft zuKnall gas wird, und entzündet die Detonationen und Er-schütterungen erzeugt, eine durch viele Gründe unterstützteHypothese. Die Fortpflanzung der Erschütterung auf dieweitesten Strecken und in sein - kurzer Zeit wird leicht ausdein Zusammenhänge der innern elastischen festen iheiledes Erdballes und des Wassers der Erde erklärt.
§. 260 .
Bei den Vulcanen kommen nicht hlofs die Er-scheinungen ihrer Ausbrüche und die Verheerungen,Welche dadurch angeriehtet werden, sondern zugleich^' e Art und Menge der ausgeworfenen Substanzen, die"" c||und Beschaffenheit ihrer Krater, die Lage ihrer
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