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canischen Bomben, d. h. die zahlreich in die Höhe ge-schleuderten feurigen, zerplatzenden und in Bruchstückenherabfallenden Kugeln.
5) Steine, oft ohne irgend eine Spur der Schmelzung)werden in unglaublicher Grüfse und auf meilenweite Ent-fernungen fortgeschleudert.
6) Bimsstein, wovon auf Lipari ein ganzer Berg ge-bildet ist- Weil er zuweilen unveränderte Feldspathhry-stalle, und auf Teneriffa nach v. Humboldt auch Obsidian enthält, so wollten ihn einige für kein vulcanisches Producthalten; inzwischen wird er von den Isländischen und haupt-sächlich von den grofser Inselvuscanen bei deren Aus-brüchen oft in solcher Menge ausgeworfen, dafs er weiteStrecken des Meeres bedeckt. Vulcanische Asche, Lapilh)Bimsstein- und Lava-Bruchstücke werden oft mit Wasserzu einem Tuff zusammengebacken , wie solcher vorzüglichbei Posilippo vorkommt, und daher auch Posilippo-Tußgenannt wird.
7) La'va, welche zuweilen als lliefsende und kochendeMasse in den Cratern der Vulcane beobachtet ist *}. Be*den gröfseren Vulcanen wird sie selten bis zum Gipfel ge-hoben , sondern öffnet sich meistens seitwärts einen Aus-gang, und lliefst selbst von steilen Bergen herab sehrlangsam, namentlich beim Vesuv selten schneller als !2,. r ) Fufsin 1 Secunde. Im Jahre 1794 brachte sic auf der Streckevon Torre del Greco bis ins Meer, also S engl. Meilen, etwa*über 6 Stunden zu, 1797 aber legte sie am I’ico di Teneriffaeinen Weg von 3 engl. Meilen erst in einigen l agen zu-rück a ). Am geschwindesten Hofs sie im Jahre 1805 vonder Spitze des Vesuv's bis ins Meer 7000 Meter in 3 Stun-den 3 ). Als die Lava 1724 und 1730 aus dem Krabla bisan den Mywaln-See Hofs, und diesen fast ganz ausfüllteibewegte sie sich langsam, rifs alles mit sieh fort, branntemit einer blauen Flamme, wie die des Schwefels, und einemdicken Bauche, ln der Nacht schien die ganze Gegend mFlammen zu stehen und die Luft selbst entzündet zu seyn,unaufhörliche Blitze waren auf grofse Entfernungen sicht-bar 4 ). Auch auf kleineren Strömen nimmt man stets