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3) Per Chomnn, von Chamsin-Jaum der Kopten, den50 Tagen nach den Nachtgleichen, wehet periodisch in dergenahnten Zeit 2 bis 3 Tage anhaltend, ist auf gleicheWeise heifs, »o dafs das Thermoqaeter im Freien auf 38"R. steigt, und mit feinem Staube überladen ’). Man darfannehmen, dafs er, dem llarmattan gleich, aus den heilsenund mit feinem Sandstaubc überladenen Füllmassen besteht,welche periodisch von der Afriscanischen Wiiste überAegypten hinströmen. Von ihm rühren vermuthlich die indiesem Lande herrschenden Augenentzündungen zum 'I 'heilher, der Sandstaub verdunkelt die Luft, und daneben ist erzuweilen von bedentender Heftigkeit, wie Denon ’) an-giebt. Rüppel mifst seine Eigenschaften einer lieber-ladung mit Elektricität bei 3 ), ohne jedoch diese Hypotheseauf irgend ei«e Weise zu begründen.
4) Unter allen der furchtbarste ist der Samum, Semum>Snutm (Gift) der Araber, oder Chdmyele (Wind von Sy-rien ) der Türken j wegen seines schrecklichen, oft tödt-liehen, Einflusses auf lebende Wesen sehr bekannt, abervermuthlich sind die Nachrichten von seinen Wirkungenübertrieben, und werden auch von den neuesten Reisendennicht durchaus bestätigt. Er wehet nur im Juni, Juli undAugust in den Wüsten Arabiens zwischen IJasra , Ragdad,Halcb, Mecca, an der Rüste des Persischen Meerbusens iin der Gegend des Tigris, und dringt selbst bis Indien nachSurate. Palästina wird durch die Seewinde nbgekuhlt,aber dennoch soll cs ausnahmsweise von ihm heimgesuebtwerden. Nach den Rorichlen von Olivier und \\' c ’welcher lezterer zu Fufs aus Indien durch jenen T'heil '° nAsien reisete, kündigt er sich als Sandsturm durch cir>e nrüthlichen Schein am Himmel an, wehet nur am Tag 1 * ’ 1höchst selten in der Nacht, blofs in der dürren Ebene, n,cüber Ebenen mit Gewächsen oder über dem Wasser,
einzelnen Strichen und blofs einige Minuten anhaltend
Die
Thicrc, besonders Elephanten und Kameele, sollen d" 1voraus wittern, und sieh dadurch gegen ihn schützen, da'*sic die Respirationswerkzeuge gegen die Erde drücken n |Uden Athem anhalteu, wie auch die Menschen den Rojd 1,1ein leinenes Tuch hüllen und die Respiratiou vermeiden 1