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barte Luftschichten strömen herbei und vermehren dieStärke des llegens im Verhältnisse ihrer Sättigung mitWasserdampf, weswegen Luftströmungen, deren Heftig'heit der Stärke des Regens proportional zu seyn pllegGbeständige Regleiter desselben sind. Inzwischen lassen siehdie Winde keineswegs als zufällige Kegleiter des Regen*betrachten, vielmehr hat Caspar in 1 * ) aus den örtlichenVerhältnissen vieler Europäischer Städte nachgewiesen, dal*der Regen hauptsächlich durch die Richtungen der Windebedingt wird, indem die mit Feuchtigkeit überladenen Luft*schichten sich entweder in ihrem Fortgange abkühlen undverdichten, oder kälteren begegnen und hierdurch ver-dichtet werden, zuweilen auch andern entgegenkommendenweichen müssen, und daun erst ihre Feuchtigkeit abgeben*Hie Richtung der Winde, welche den meisten Regen brin-gen, ist daher seihst an nicht weit von einander entferntenOrten merklich verschieden, wie namentlich Sch übler*)gezeigt hat; für den gröfsten Theil von Deutschland undselbst für Europa haben jedoch die Regenwolken iin Ganzenihren Ursprung im Atlantischen Meere, wie Brandes 3 )aus einigen sehr auffallenden Beispielen nachgewiesen hat)ausser in den südlichem Ländern , wo der Einllufs der vomWittelländischen Meere herkornmenden Luftströmungen un*verkennbar ist. In andern Ländern finden hiervon abwei'chende Regeln statt, welche hier nicht einzeln angeführtwerden können. Vergl. §. 274.
Wenn man während eines etwas allgemeineren Regen*einen hohen Kcrg hinauf oder hinabsteigt, wie ich selbstzufällig einmal beim Brocken zu thun veranlafst wurde, s0kommt man aus einer dicken Nebelschicht bis in ein starkesRegenschauer, Dieses ist eine nothwendige Folge davon,dafs der Niederschlag in der ganzen Dicke der Wollte c1 'folgt, und aus eben diesem Grunde mufs ein tiefer stehendesRegenmaPs mehr Regen geben, als ein höheres. Zuerstbeobachtete dieses Heberden an zwei Regenmessern t* nder Kirche der Westininster - Abtei 4 ), später wurde cS
i) Eibl. univ. T. XXXVIII. p. 180.
a) Correspnnden/.blatt des Wüitemb. landwirthscdiaftl. Veic* 0 *Stetig, und Tiil). 1820.
3) Di reppntinis variationibus in pressione atinosphaerau observati*Lips. 1826. 4.
%) Phil. Trans. LIX. p. 353.