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2 (1830) Zweiter Theil, welcher die angewandte Physik enthält / von G. W. Muncke
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Jahr Genkingrn ~ 2400 F. Tübingen “ I010F. Hohenheim ~ 1200F*

1821 38,2 Z. 24.3 Z. 24.7 Z.

1822 26,8 Z. 49,2 Z. 20,1 Z.

1823 34,7 Z. 25,0 Z. 24,0 Z.

Sehr beachtenswerth sind aber die Resultate welche Gay.*Lüssa. 0 1 ) aufget'unden hat. Hieraus ergiebt sich, dafs diejährlichen Regenmengen in Paris von 1089 bis 1824 imGanzen gleich geblieben sind. In dieser Zeit waren fernerdreimal ganze Monate ohne allen Regen, nämlich Jan. 1601und 1810, desgleichen Fcbr. 1725. Zuweilen nimmt dieRegenmenge periodisch eine geraume Zeit zu, wie von 1719bis 1785, so dafs man aus der langen Dauer dieser Perioden!auf ein regelmäfsiges Gesetz schlicfsen sollte, allein spätertrat die frühere Regel wieder ein. Eben so erhielt Flau<gergues zu Viviers folgende Regenmengen:

1778 bis 1787 Rcgenmafs 31,1 Z. in 83 Regentagen

1788 — 17971798— 18071808 — 1817

33.2

34.237,4

— 94

- 106— 108

und dennoch sollte man aus der Verminderung der WäldeFdas Gegentheil erwarten. Ein ganz entgegengesetztes Re-sultat geben die Beobachtungen zu Marseille , nämlich:

1772 bis

1782 Rcgenmafs

21,8 Z. in

57 Tagen*

1795 -

1S05 -

19,5 -

54 —

1806 —

1815 —

14,1 —

55 —

1816 —

1S20 —

13,7 —

55 -

Auch in Mailand waren von 1764 bis 1790 = 33,5 Z. undVon 1791 bis 1817 ~ 37,2 Z.; in der ersteren Periode wa-ten die Extreme 26 und 47,5 Z., in der legieren 24,7 und58 9; aber die in Paris gemachten Erfahrungen ergeben,dafs die Perioden noch nicht lang genug sind , um auf dielleobaChtungen einen allgemeinen Schilds zu gründen.

Ausführliche Untersuchungen über die Theorie des Re-gens, die Dauer der Regenzeit in verschiedenen KlimateriUnd die Zeit, worin dieselbe fällt, indem man Gegenden derSommerregeri und der VVinterregen unterscheiden bann,ferner über die absoluten Regenmengen, weiche durchlocale Einflüsse bedingt werden, und hauptsächlich theilsVon der Gröfse der Verdunstungslläcbcn, theils von def

■) Ann. Cliiin. ct PliyS. XXVR. p. 400.

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