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I. Theil in dem Zeitraume von 1789 bis 1838 : eine in der Akademie der Wissenschaften gelesene Abhandlung / H. W. Dove
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der Temperalurvertheilung auf der Oberfläche der Erde.

Veränderungen zusammen, dafs sie erst nach der Erörterung dieser vollständigerkannt werden kann.

In Beziehung auf die Gesammtheit dieser atmosphärischen nicht perio-dischen Veränderungen habe ich zu beweisen gesucht, dafs sie sich auf einGrundphänomen zurückführen lassen, welches ich das Drehungsgesetz desWindes genannt habe. Die schon von Aristoteles beobachtete, aber immerwieder geleugnete Thatsache eines regelmäfsigen Ueberganges der verschie-denen Windesrichtungen in einander stand vollkommen unbeachtet nebendem allgemein anerkannten wenn auch nur für das Barometer von Hrn.v. Buch strenger erwiesenen Einflufs der Windesrichtung auf den Druck,die Temperatur und die Feuchtigkeit der Atmosphäre. Da nun die gröfsereAnzahl der sogenannten unregelmäfsigen Veränderungen der Instrumentenichts anders ist, als der Uebergang der barometrischen, thermischen undhygrometrischen Werthe der Winde in einander, so ist klar, dafs die Gesetzejener nur erkannt werden können, wenn man die mittleren Veränderungender Windesrichtung mit der mittleren Vertheilung des Druckes, der Tempe-ratur und der Feuchtigkeit in der Windrose verbindet. Indem ich diese Un-tersuchung für Paris und London durchführte, erhielt ich eine Bestätigungder Regeln für den Gang jener drei Hauptinstrumente, welche ich aus denvon mir in Königsberg angestellten meteorologischen Beobachtungen directgefolgert hatte. Nach denselben zerfällt die Windrose in zwei Hälften, welchein allen Erscheinungen reine Gegensätze bilden, indem dem Steigen einesInstrumentes auf der einen Seite ein Fallen desselben auf der andern ent-spricht, und umgekehrt einem Steigen hier ein Fallen dort, woraus unmittel-bar folgte, warum alle frühem Versuche, ohne diese Unterscheidung dieGesetze der Veränderungen finden zu wollen, vergeblich sein mufsten. Eslag nun nahe die Gesammtheit der Witterungserscheinungen unserer Breitenauf den Kampf zweier Luftströme zurückzuführen, deren Richtung derTrennungslinie jener einander entgegengesetzten Hälften der Windrose ent-spricht und welche, einseitig vorwaltend die Witterungsextreme bedingen, ingehörigem Maafse aber in einander übergehend den Wechsel hervorrufen,welcher das Bezeichnende unsrer klimatischen Verhältnisse ist.

In seinen einfachsten Bestimmungen mag sich das Vorhandenseinzweier solcher unsre Witterungsverhältnisse beherrschender Luftströme wohljedem unbefangenen Beobachter dargeboten haben, denn Howard nennt