7
ken herausgekragt waren und von welchen aus man die Mauern vertheidigte, erklären die Venot.8ekol. Ilisü. u, 258 -rrepu/« ross r-x,^ous, 7r«ottor-«<7er- 7->)s oixossozeHx, womit
Tzetzes 8d>ol. s,I l.)coplir. ^lexsnilr. 290 V/rxpu/« kE roü rkr^ous 7r«ptt<7rcr<7ei- rr^s«,txo<^t»/§ übereinkömmt. Es ist gleichfalls in dem angezogenen 4ten Exc. behauptet worden daßdas alt Italische als, in verwandtem Sinne wie Pteron zu nehmen sei, und die slse des Tuski-
schen Atrium d. h. des c-svum soüium T'usesiiieum, bei Vitruv VI, 3, 3, «czez. (nach Strabo
5, 40 sehr richtig Treoi-rryior- der Tuskischen Atrien) nicht zwei Seitenplähe links und rechtssein können, wie man bisher stets behauptet hat, sondern die schwebend getragenen Dächerund Dekken rings um das Zmpluvium; dies geht schon daraus hervor daß Vitruv sonst dieAnordnung dieser Portiken, ihre Höhe und Breite wie ihr Verhältniß zum Zmpluvium verges-sen hätte. Daher bedingt er ganz natürlich die Zunahme oder Abnahme dieser Portiken inHinsicht ihrer Tiefe mit der Ausdehnung des Atrium in entsprechendem Verhältnisse, so daß beieinem Atrium von 30 bis 40 Fuß Länge ohngefähr 10 bis 12; von 40 bis 50 Fuß 12 bis 14;von 50 bis 60 Fuß 13 bis 15; von 60 bis 80 Fuß 14 bis 18; von 80 bis 100 Fuß 16 bis
20 Fuß den Alä zur Breite gegeben werden, die Höhe derselben bis unter den Trägerbalken
aber so hoch sei wie diese Breite. Er warnt deshalb auch diese Anordnung so zu gebrauchendaß man die für die kleinern Atrien bestimmten Verhältnisse der Alä und Toblina auf die größer»übertrage, und umgekehrt. Wenn nun selbst die imsbines maiorum, die sich doch ringsum unterdiesen Räumen an den Wänden befinden, in ihrer HSHenaufstcllung nach der Breite der Alä bestimmtwerden sollen, so stimmt das mit dem eben Angenommenen völlig überein. Bei dem Tuskischen Tem-pel IV, 7/ 2 erscheint aus dieser Ursache der Name sIs statt pteron für die gesäullen Räume welchean die Stelle der kleinern Cellcn neben die Mittelcella treten sollen. Endlich erklären auch 6Ioss.I-sbb. ^Is. kAA(icr, und ' tri'clinus, als. Da aber im alten Römi-
schen Hause weder von einem Triclinium noch einer Exedra die Rede sein kann, so bleibt der Name»Is für die bcdekktcn Gänge und das Zmpluvium übrig. Würde dieses dennoch negirt, so mäste zu-gleich nachgewiesen werden was für einen Namen alsdann diese Gänge im alten lateinischen Wohn-haus« bei Vitruv oder sonst einem Schriftsteller gehabt hätten. Zuletzt endlich möge eine merkens-werthe Erklärung in lUiotius tzusost. ^mpkilocli. XXIV, 8 bei ^1. Als! 8criptt. Vstie. 6oII.nvv. I, p. 85 hier Platz und Erörterung finden. Sie heißt: r-ö Fr Trr-kpi^ror- zMkt
oe rerror', oe <5k «xraiu« kli-ttt roüro
i'ä-i- irpMi- o-xü-v ('), Tir-Mv roü Aoou z---to(--kooo(^). ö A») x«e -rrepör- Lr-Mt
ot äk ro Trrkoor- x«i ro rrrrpu/ioi- roü «rroü rk xcee roi) (^).
krr-ttt rö ö^?.ou/Lkr-or- V7r' «ürcär- rö rrpö rcöi- ikocör- Lx crv«-
r-ktr-ottkr-or- xcrr6<7xruttc-ze^!-c>i- oixoFo^t^ttcr(^). Aus (') geht also hervor daß „einige Attiristen
das Pterygion Aetos, andere Aetoma nennen, und sagen daß es eine Dckke der Tempel sei." Ab-gesehen von Pterygion, so ist gerade von mir sowohl im 1 Bde. als auch in dem Programm „An-deutungen über das Heilige und Profane u. s. w." S. 13 und Noten, zuerst gegen alle bisherigenAnnahmen behauptet und nachgewiesen worden daß eben Aetos, Aetoma das Dach des Tempels sei;was ich später an seinem Orte alles zum Ucberfluß noch einmal nebeneinander stellen werde. (?) be-darf keiner Auseinandersetzung; wichtiger ist 0) „Einige aber nennen dies (nämlich ork/«<7zt«) auchPteron; andre unterscheiden das Pteron und das Pterygion vom Aetos und Aetoma", d. h. sieunterscheiden die untersäulte Raumdekke und den bloßen Dachvorsprung (um das dreiekkige Tym-panum herum) vom ganzen Dache, was ganz richtig, da Pterygion nur ein Theil des Aetos oderAetoma ist. (')„Denn sie sagen das hiermit (mit Pteron) Bezeichnete sei vielmehr das zur Höhe sicherstrekkcnde vor den Tempeln aus Stein wohl angelegte Bauwerk;" daß dies sich in die Höheerstrckkende Bauwerk aus Stein das Pteron, Pteroma, Peristoon ist, wiesen mit ganz änlichenJonika rc. ic.