Band 
Erstes Buch.
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mit der öftern und länger» Abwesenheit des Verfassers von der Heimath, eine zeitigereHerausgabe unmöglich machten. Diese Verhältnisse haben auch zu dem Entschlußegedrängt von der Folgenreihe der verschiedenen Materien wie sie im ursprünglichen Pro-gramme vor dem ersten Buche angezeigt ist, abzuweichen und es vorzuziehen lieber einemTheile, dem hieratischen Baue, einen sichern Abschluß, als dem ausgedehnten Programmeeine zweifelhafte Erledigung zu geben; nur aus diesem Grunde ist ebenfalls die schwierigeUntersuchung über die einzelnen Räumlichkeiten des Tempelhauseö in Bezug auf Kunst-auöstattung, Kultus und heilige Gebräuche schon hier als viertes Buch gegeben, ohnge-achtet sie nach jenem Programme erst am Ende des ganzen Werkes und hier auch nurvielleicht in Aussicht gestellt war, weil die Dunkelheit welche bis dahin wegen Mangelan jeder existirenden Vorarbeit auch über dieser Sache schwebte, kaum hoffen ließ Lichtdarüber zu gewinnen. Doch wird man zugeben müssen daß durch dieselbe der Tempel inseiner eigentlichen Bestimmung erst klar geworden ist und mit ihr diejenigen Aufschlüßeüber seinen ethischen Zwekk herbeigeführt sind, ohne die das ganze Tempelgebäude im-mer nur ein inhaltloses Gehäuse blieb, welches zwar seiner grandiosen äußern Hüllenicht aber seinem Kerne nach ergründet worden war.

Außer der erwähnten Recension der Monumente fallen zur Erfüllung des gesamm-ten Kreises noch der künftigen Betrachtung anheim: die übrigen öffentlichen Gebäude, alsSchatzhäuser, Theater, Prytaneen, Ehren- und Gedächtnißmale von der einfachen Ehren-säule bis zum tempelförmigen Bauwerke, die Gräber in allen Formen und Weisen derAnlage, das private Wohnhaus wie endlich die Tektonik der Geräthe, Gefäße und Möbel.Zeit und Umstände werden ergeben ob möglich sein wird die bedeutende Arbeitwenigstens in der Recension der Monumente und dem Privatbaue fortzuführen, oder obman sich auf bloße Monographien beschränken muß, von welchen übrigens die über dasErechtheion bis zur Redaktion vollendet vorliegt.

Dem Verfasser ist keineswegs unbekannt geblieben wie sich seit dem Erscheinen desersten Buches von Seite mancher Baumeister die Ansicht hat verlauten laßen, es sei demwissenschaftlichen Apparate in der Arbeit eine so große Bedeutung eingeräumt daß dem jun-gen Architekten ihr Studium hierdurch verleidet, ja sogar unmöglich gemacht werde. Hier-auf läßt sich unter vielem Andern nur Folgendes entgegnen. Ohne diesen wissenschaftlichenApparat, in welchem ja einzig nur die beweisenden Urkunden für die leitenden Gedankenenthalten sind, hätte auch von einer wissenschaftlichen Basis für das Studium der alten Tek-tonik gar keine Rede sein können, ohne denselben wäre die ganze Sache im Bereiche derbloßen Hypothese geblieben und würde somit der Zwekk der ernsten Arbeit verfehltsein. Was das gerügte Uebergewicht desselben anbetrifft, so geht eine solche Rüge nuraus der Unkenntniß des Materialeö hervor was noch für den Gegenstand in der altenLiteratur vorhanden, aus der Arbeit aber deshalb zurükkgezogen ist weil nur das unerläß-