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Erstes Buch.
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Tempel des Apollen zu Hysiä, ?aus. I. 2l, 7, so wie der des Klanschen Apollo», ekr. ?Ii». II X.II. 106. In die Aedes der Vesta zu Rom führt eine Wasserleitung von der Quelle Egeria klin.II. X. XXX. 24, 9 und II. 95; INut. Xums. 13. Eben so führt eine Wasserleitung in den Tempeldes Kapitolinischen Jupiter, Appis». bell. eiv. I, 32. kouczueville (vo^sge 6a8 Is 6reov) fandnoch unter den kyklopischen Trümmern des Dodonäischen Naos den lebendigen Quell des Heiligrhumsvon welchem ?li. X. H. II. 106 erzählt daß er sehr kalt sei, dabei aber doch eine Fakkel entzündewenn man sie dem Wasser nahe bringe; man nannte ihn rer-tt-rtruo/ekvov weil er Mittags ver-schwand, so dann wieder wuchs, um Mitternacht überfloß und nach und nach wieder abnahm.Letzteres ist wegen der vulkanischen Natur des Epirotischen Bodens wohl glaubhaft. Auch einesSees beim Orakel des Zeus Ammon gedenkt er hier, so wie des Qrakelwassers im klanschen Apollo-heiligthume und der Quelle 6koAo<7-'« auf Andres, die an gewissen Tagen im Jahre einenWeingeschmakk annahm. Der Meer, oder Salzbrunnen in Poseidontempeln finden sich viele undder bekannteste ist der Salzbrunnen auf der Akropolis zu Athen im Tempel des Poseidon Erech-theus, neben dem sich auch die Triäna und ein Altar des Poseidon befanden; so dann der imPoseidontempcl auf der Akropolis zu Milasa ?s»8. VIN. 5V, und im Poseidonion bei Mantinea beidem Eichenwalde der Peiagos hieß, wo dem Aigyptos beim Eintritte eine Meereswelle entgegen,sprang und ihn blind schlug, weil der Tempel ein Adyton war; merkwürdig daß diesen Tempel eben,falls wie den alten Delphischen dessen Stätte früher gleichfalls dem Poseidon gehörte, der Apollo,söhn Trophonios erbaut hatte; mir scheint daher die Delphische Kassotis ein mineralsalziges kohlen,saures Wasser gewesen zu sein, da es allen alten Zeugnissen nach erregend wirkte. Auf einenQuell im Tempel der Hera, wenn auch kein Blutquell, deutet auch wohl die Geschichte bei ^tkvn.'XII. 521 hin.

Von Quellen im Peribolos des Tempels, vgl. II. N. 6; Pausanias führt beinahe bei derHälfte der Hciligthümer die er erwähnt, Quellen im Peribolos oder in dessen unmittelbarer Nähe an.

30) kau«. IV. 33, 2. Aus der Klcpsydra zu Messene wird täglich frisches Wasser in das

Hieron des Zeus Jthomatas getragen; vergl. ders. II. 10, 4 wo die Priesterin ist.

Die 30 Lnkiaden zu Sparta müßen ebenfalls solche Wasserträgerinnen gewesen sein welche abwech-selnd (vielleicht jeden Tag im Monate eine) dies Amt verrichteten; eben so die Hersephoren zu Athen .Auch die Vestalinnen schöpfen täglich frisches Wasser aus der Musenquelle um den Tempel zu rei-nigen und zu besprengen; klutarcli. Xuma 13. Daß das Wasser zur Katharsis verschieden warbestätigt auch klnlo «1e 8acrik. p. 848 6: oe sz-rAor- «7k«i-rks r-Farr

uki-oe. Lurip. Ipliiz;. I'aur. 1192: üü'crrcuv üoosw.

Es ist oben N. 27 ein goldenes Perirrhanterion im Pronaos und ein silbernes in derCella des Parthenon angeführt. Von diesen gilt natürlich nicht die Forderung daß täglich frischesWasser in ihnen sei, sondern nur an den Tagen an welchen dieser Tempel gottcsdienstlich gebrauchtwurde, nämlich an den Panathenäen, was auch für alle dem ähnliche Tempel welche eben nur Fest,heiligthümcr sind anzunehmen ist; Tempel dagegen wie z. B. der der Polias daselbst oder der desApollon zu Delphi, die täglich geöffnet waren, muffen beständig frisches Weihewasser im Pronaos haben.

31) Die Heiligkeit des Salzes bei den Alten und der Gebrauch desselben bei jeder Opfer-weihe ist bekannt, Amok. II. p. 91: Kscras ksciti» m«N8S8 salinorum sppositu, et simulacris«leorum; klin. X. II. XXXI. 7, 41; Ovi»1. k'ast. I. 337. Daher gehörte die Bereitung und Auf,bewahrung der Salzlake und der mola «als» zu dem heiligen Amte der Vestalinnen, das sslinum zumheiligen symbolischen Gcräthe der Senatoren; 8orv. V. Lclo^. VIII. 82 und Aen. II. 133; kestusund I*aul Viacoii 8. v. lllurie8; Hieocrit. XXIV. 94; I,iv. XXI^ 36; klin. X. H. XXXIII.