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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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Bei der Verglichen Landesvermessung gebrauchtenwir als Grundmaas eine Pariser Toift, welche ich imJahr i8c>4 von dort mitgebracht hatte. Es ist eine eiser-ne plattgeschliffene Stange von 6 Pariser Fuß Länge,i4 Zoll Breite und 4 Zoll Dicke. Sie ist von Lenoirverfertigt, und in meiner und des Astronomen Bou-vard Gegenwart vierzehnmal unmittelbar mit der Toise !verglichen worden, welche bei der Perucr Gradmessung Igebraucht wurde, und die das genaueste-und in Europa >am allgemein bekannteste Grundmaas ist. Bei dieser ^Vergleichung fand sich, daß meine Toise nur um ei- 'ner Linie länger war als die Peruer. Da dieses auf ,eine Standlinie von fünf Stunden nur etwa ein Zoll be-trägt, so ließ sie der Künstler wie sie war. — DerPreiß der Toise ist a6i Francs. Man ist auf der Pa-riser Sternwarte auf das genaue Vergleichen der Maas- "stäbe sehr gut eingerichtet. Der Comparatcur ist ein tan-nener Balken von 14 Fuß Länge, 6 Zoll Höhe und 5 ZollBreite, über dem eine Messingstangc liegt, die aß Fußlang , 4 Zoll dick und a-4 Zoll breit ist. Auf diese Stan-ge werden die Maasstäbe gelegt, die verglichen werden >sollen. Die Messingstange hat eine feine Eintheilung, aufder mit Hülfe eines Verniers und Mikroskops abgelesenwird, wie groß der zu vergleichende Maasstab ist. DieEintheilung auf dem Comparateur gibt unmittelbar roo«Theile der Toise, und der Vernier 100000 Theile. DieMillioncntheile werden in dem Mikroskop geschätzt.

Die Vergleichungen unter sich weichen im MaMoum 4 Millionentheile der Toise von einander ab, diesesbeträgt ^ Linien.

Da es für den Trigonometer zu wissen nöthig ist.