Buch 
Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
Entstehung
Seite
408
JPEG-Download
 

4o8

Jeder Winkel wird fünfmal nacheinander gemessen,und hieraus das Mittel genommen. Dann geht man zumfolgenden über, und so der Reihe nach, bis man rundim Horizont herum ist. Dann fängt man wieder amersten an, und wiederholt dieses Rundmessen drei oderviermal. Beim letzten Rundmessen mißt man bei jedemWinkel die Größe der Perpendikel zum Centriren. Dannstellt iysn den Sextanten senkrecht, und mißt alle Höhen-winkel. Diese werden auf ein besonderes Blatt hinterdie Station geschrieben. Da jeder Winkel eine ganzeSeite im Journal einnimmt, so nehmen alle Winkel einerStation gewöhnlich 6 bis 8 Oktavblätter ein. Auf demletzten Blatt im Journal wird der tägliche Collimations-fehler des Sextanten bemerkt.

Folgendes ist ein Beispiel, wie die Winkel im Jour-nal eingetragen werden.

Sta-

felen bleiben wahrscheinlich angedruckt. Ich bemerke die-ses hier, damit wenn irgend ein fleißiger Rechner Lusthätte, solche Tafeln durch den Druck bekannt zu machen-er sich hiedurch nicht abhalten lasse, ei» für alle Geoine^ter so nützliches Unternehmen auszuführen. Sobald mandie kleinen Rcchnungsvvrtheile, die Hiebei vorkommen,gefunden, so lassen sich die Tafeln in drei oder vierMonaten berechnen. Auch würde eine solide Buchband- ilung, wie z. B. die Schreinerische in Düsseldorf, denVerlag solcher Tafeln gerne übernehmen, weil sie vonallen Geometern gebraucht werden, und nie der Vecal-rung unterworfen, sobald sie einmal genau berechnetsind.