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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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426
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4-6 .

Schriftsteller nicht gefolgt, welche für alle diefe Fälle be-sondere Formeln geben, weil es doch weiter nichts wieReduktionsbcispiele sind, die jeder »lachen kann, der dieAufgabe gefaßt hat, und ein sphärisches Dreieck auflösenkann, wie das in Fig. 19. ^ 2 v.

Mein wichtiger als dieses sind beim Spiegekkreisedie Fehler der Eintheilung und die Fehler des Vernier.

Es ist zwar wahr, daß man einen Winkel mit einem feh-lerhaft getheilten Kreise durch beständiges Wiederholenam Ende genau messen kann, allein mit einem gut ge-theilten Kreise geht dieses doch schneller und sicherer. !

Man fängt beim Spiegelkreise eben so wie bei demSextanten damit an, die Größe der Derniere zu untersu-chen , indem man sie von 5 zu 5 Graden auf dem Randeherumführt und abliest. Hierüber macht man sich eineTabelle, in der man auch sieht, auf welchen Stellen desRandes die Theilung am besten ist. Auf diesen Stellenfängt man immer an zu messen, unbekümmert, ob hierder Nullpunkt liegt oder nicht. Dann mißt man denWinkel so oft, daß man immer wieder sehr nahe auf derStelle aufhört, wo man angefangen hat. Ist der Win-kel von?3 Grad , so mißt man ihn fünfmal, diese ma-chen 365°, (wenn der Kreis die alte Eintheilung hat)und man kommt dann nur 5° weiter als einmal rund.Die übrige Theilung mag nun seyn wie sie will, wennnur diefe 5° gut sind. — Die übrige Eintheilung könntesogar fehlen, und man kann immer noch mit einem ,Kreise messen, auf dem nur ein Bogen von etwa 3o°getheilt ist. Dadurch, daß man wieder auf der Stelle

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