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Linie in der Ebene, und nichts gibt einer großen Messungso eine sichere Haltung als dieses. Man thut wohl,wenn die Standlinie sehr lang wird, daß man sie durchMalsteine in mehrere Theile theilt. Ein Theil gibt dannimmer eine Controlle für der andern, und man kann, jenachdem man es bei der nachherigen Bildung der Drei-ecke am bequemsten findet, bald diesen, bald jenen, undbald das Ganze gebrauchen.
Hölzerne Meßstangen, welche die Einrichtung derunsrigen haben, sind wohl die besten Maßstäbe bei jedergroßen Messung — wenn sie nemkich keine Gradmeffungist. Wie wenig sich trockenes, geradfaserigtes, mit Delgetränktes und zweimal angestrichenes Tannenholz durchWärme und Feuchtigkeit zieht, davon gaben unsere Meß-stangen einen Beweis. Die Mündekheimer Standkiniewurde zum Tbeil in einer Hitze gemessen, bei der dieBrücken rissen. Bei der Bergheimer hingegen, fiel imOktober i8o5 eine frühe Kälte ein, und jeden Morgenwaren die Brücken mit Reif und Eis bedeckt. Und ob-schon für diese verschiedene Temperatur keine Rechnunggetragen wurde, so stimmten doch beide Standlinien, alssie nachher mit ungefähr 20 Dreiecken miteinander ver-bunden wurden, bis auf Fuß überein. Bei Grad-messungen bedient man sich gewöhnlich metallener Meß-siäbe, wo auf jedem ein Thermometer angebracht ist.Ja man hat sogar an den Enden Verniere angebracht,weil man dieses für genauer hielt, als die unmittelbareBerührung. Allein metallene Meßstäbe sind schwer undunbehülflich. Diese Unbehülflichkeit kann leicht einenkleinen Stoß veranlassen, der eine Schiebung in der Lage
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