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der Stelle, wo man ihn sieht, sondern näher. Eben-falls sieht man einen Fisch, der im Wasser steht, im-mer entfernter, und daher die Regel beim Fischeschießcu,daß man immer unter sie zielen muß, wenn man sie tref-fen will. Eben so erscheint ein gerader Stock, den manins Wasser halt, auf der Stelle gebrochen, wo er ausdem Wasser in die Luft kommt. — Legt man auf den Bo-den eines Gefäßes eine Gcldmünze, und stellt sie so, daßsie dem Auge durch den Rand des Gefäßes verdeckt wird,so wird man sie sehen können, sobald Wasser ins Gefäßgeschüttet wird. Die Ursache von allen diesen Erscheinun-gen ist die Brechung der Lichtstrahlen, welche sie an derOberfläche des Wassers erleiden, wo sie aus dem dich-tem Körper des Wassers in den dünnern der Luftübergehen.
Die Brechung der Lichtstrahlen rührt von der anzie-henden Kraft der Körper her. Ein Lichtstrahl, der z. B.durch Glas geht, wird immer in gerader Richtung fort-gehen , weil er von allen umgebenen Körpern, welcheslauter Glastheilchen sind, gleich stark angezogen wird.Tritt er aber aus dem Glase heraus in die Lust, so wirder auf der äußern Glasebene von den benachbarten Glas-theiichen stärker gezogen, als von den benachbarten Luft-theilchen, und er wird dann von seinem geradenWege abgelenkt, und zwar jedesmal nach dem dichtemKörper hin.
Geht aber ein Lichtstrahl genau senkrecht auseinem dichtem in einen dünnem, oder aus einemdünnem in einen dichtem Körper, so wird er garnicht gebrochen. Seine Geschwindigkeit erleidet im er-steren Falle eine kleine Verminderung, in letzterem eine
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