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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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537
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Tabelle ist auf folgende Weife berechnet: Zieht man inder vorigen Figur eine gerade Linie von ä nach in, soist der Winkel rnäi, halb so groß als der Winkel rn o ä.Denn nach §. 1. Nro. 7. der Geometrie (Theil II. Seites/,b.) ist der Winkel, den die Tangente mit der Sehnemacht, so groß wie der Peripherie-Winkel, der aufdieser Sehne steht, folglich halb so groß wie der Winkelam Mittelpunkte. Wenn also die Strahlenbrechung o,ok)des Winkels 0 am Mittelpunkte ist, so ist sie 0,16 desWinkels b äin. Da dieser Winkel immer sehr klein ist,und das Dreieck Käin sehr nahe gleichschenkligt, sokann man ohne merklichen Fehler annehmen, daß dieSeite rn b sich immer verhält wie der ihr gegenüber-stehende Winkel bei ä, und daß die Erhöhung wegen derStrahlenbrechung immer 0,16 der Größe von der Liniem k> sey. Indem man also die Länge von mb, welchedie vorige Tafel angibt mit 0,16 multiplicirt, so er-hält man die Erhöhung für die Strahlenbrechung inMetern.