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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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welche dicht an der Erde sind, iinmer wieder von derErde, die käsiger kalt bleibt, abgekühlt werden. DesAbends isi es umgekehrt, dann kühlen sich die obere»schneller ab, und die dicht an der Erde, bleiben langer !warm. Wenn man dann einen Gegenstand auf einegroße Entfernung dicht an der Erde wegsieht, so kamdieser seine scheinbare Höhe bis auf 4 Minuten verän-deren. Indeß Niemand wird bei Sonncnauf- oder Un-tergang niveliiren. Die bcßte Zeit ist des Morgens um9 Uhr, usid des Nachmittags zwischen drei und vier.Die Strahlenbrechung ist dann immer nahe 0,06, sowiewir sie bei der Tafel in tz. 27. angenommen haben.

Daß die Veränderlichkeit der Strahlenbrechung sclbjkauf große Entfernungen nur einen sehr-geringen Einflußhabe, sobald man nicht zu den ungünstigen Tageszeitenmißt, oder wenn Wolken oder Gewitter an der Lustsind, das beweisen die Messungen, die Pros. Tralles i» ^der Schweiz angestellt hat. !

Die Höhe des Molesson im Kanton Freiburg be- ^stimmte er von la Röchelte zu 4840,0 Pariser Fuß ivorn Schlosse zu Neufchatel zu 484 >,0 i

von Belleveaup . . . .zu 4842,7vom Chasseral .... zu 4841,8

Bei allen diesen Messungen betrug die Entfernungdes Beobachtungspunkts vom Berge über 10 Stunden.

Noch auffallender ist der geringe Einfluß von der Ver-änderlichkeit der Strahlenbrechung bei der Messung desMontblanc, vom Molesson fand Pros. Tralles die Höhedes Montblanc l . .zu »345» Pariser FußVomChasseral . . . zu >3453

vom Schloß in Neufchatel zu »3455 z

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