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Die höhere Rechenkunst und ebene und sphärische Trigonometrie für die Oberlandmesser des Grossherzogthums Berg / herausgegeben von Dr.J.F. Benzenberg
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mache, (also in 179,44 Sek.) der Schall in der Lusteinen Weg durchlaufe, der so lang sey als der Umfangdes Kreises, von dem jene beständige Zahl der Radiussey. Hiernach war also die Geschwindigkeit des Schall-154)02 Fuß ,

rn 1 Sek. —^ L 6 i Fuß. Zu gleicher Zeit

zeigte Neuton, daß sich in zweien elastischen Flüßigkeitendie Geschwindigkeit des Schalls verhalten müsse, wie dieQuadratwurzeln aus ihren Elasticitäten.

Die Geschwindigkeit von 86» Fuß, welche die Theo-rie gab, stimmte indeß nicht mit der von 1027 Fuß,welche die Erfahrung gab. Die verschiedenen Meinun-gen, welche Ncuton, Euler, La Gränze und La Placehierüber geäußert haben, um diesen Unterschied zu erklä-ren, beweisen die Schwierigkeit der Aufgabe.

Die Daltonsche Theorie von den vier verschiedenenAtmosphären, erkläret diesen Unterschied auf eine sehrbefriedigende Weise. Denn wenn jede Atmosphäre sofür sich epistirt, als wenn die drei übrigen nicht da wä-ren , so muß auch jede den Schall für sich allein fort-pflanzen, und er muß in der Wasserdampfatmosphäre amgeschwindesten gehen, weil diese die leichteste ist. Danach Herr von Saußure das Gewicht des Wasserdampfssich zu dem der atmosphärischen Luft verhält wie 7 -so gibt dieses eine Geschwindigkeit des Schalls in derWasserdampfatmosphäre von 1027 Fuß, gerade so wiewir sie beobachten.

Folgendes Täfclchcn gibt eine Uebersicht über die Ge-schwindigkeit des Schalls in den verschiedenen Lustartcn.

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