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Unsere Tafel gibt für die Warme von 22",7 eine Ge-schwindigkeit von 1080,2 Fuß. Dieses mit 25,867 Se-kunden multiplicirt, gibt die Entfernung zwischen denKanonen und dem Beobachter zu 27981 Fuß,die trigonom. Messung gab 27927 Fuß,
also Unterschied 4 Fuß,oder des Ganzen.
Wenn man auch annehmen will, daß diese lieberem-stimmung zum Theil zufällig ist, so fleht man doch, wennman die einzelnen Beobachtungen miteinander vergleicht,
1 daß die Abweichung nicht groß seyn konnte.
An demselben Tage machte ich bei der Temperaturvon 22°,4 R. 12 Beobachtungen, welche die Zwischenzeitzu 25,866 Sekunden gab. Unsere Tafel gibt für dieseTemperatur eine Geschwindigkeit von 1079,5 Fuß in 1Sekunde. Hieraus findet man die Entfernung zu 27922Fuß, also 5 Fuß geringer wie die trigonometrischeMessung.
Man wird daher immer annehmen können, daß manmit 10 Schallversuchen eine Entfernung bis auf ge-nau bestimmen könne, wenn die Lust ruhig und der Schalldeutlich zu hören ist.
Nur muß man sehr genau die wahre Temperatur derLust kennen , weil ein Grad Fehler in der Warme dieEntfernung um zZs ändert.
Auf den Stand des Barometers braucht man bei die-! scn Messungen keine Rücksicht zu nehmen, da die Ge-schwindigkeit des Schalls blos von der beständigen Zahlabhängt, und diese bei allen Barometerständen dieselbebleibt.