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Die Schiebersteuerungen : mit besonderer Berücksichtigung der Locomotiven-Steuerungen / von Dr. Gustav Zeuner
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Steuerungen mit zwei Schiebern. Georges.

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tung von Holzstich Fig. 44 S. 18:1 besprochen worden ist. UnserDiagramm bleibt unverändert. Stände z. B. die Kante E (Fig. 20)nach links hin von F um die Strecke OU — OU 0 — s (Fig. 21) ab,so wechseln die Kurbelrichtungen OU und Of7 0 ihre Bedeutung;verlängert man sie über 0 hinaus, so beginnt die Expansion beiPosition 5' uild die Wiedereröffnung des Durchlasskanals liegt beiPosition 6'. Könnte man, wozu aber ein praktisches Bedürfnissnicht vorliegt, die Platten n so weit hinausstossen , dass der nega-tive Werth FE=s mit OD 0 = r„ (Fig. 21) identisch würde, sowürde der Expansionsschieber den Dampf gerade beim Beginn desKolbenhubes abschliessen.

Um nun noch die umgekehrte Frage zu erledigen, möge ange-nommen werden, es solle mit der vorliegenden Steuerung das Ex-pansionsverhältniss 1:10 erreicht und die erforderliche Platten-stellung ermittelt werden. Man verfährt dann wie folgt:

Man beschreibe mit dem Badius OB = 0,5 Decimeter (Fig. 21)von 0 aus den Warzenkreis und ziehe die Linie LL„ parallel undgleich der Strecke RB 0 \ man mache dann die Strecke LL, = 0,1 De-cimeter, gehe von /., senkrecht herab bis zum Warzenkreis B t undziehe die Kurbellage OB 1 über O hinaus bis zum Durchschnitte U'mit dem Schieberkreise OD ü . Die Strecke OU' = 0,032“ giebt jetztohne Weiteres an, um welche Grösse die Kante E (Fig. 20) derPlatte n links von der Kante F des Expansionsschiebers abstehenmuss, um das verlangte Expansionsverhältniss 1 :10 herzustellen.

Mil dem Gegebenen ist Alles erledigt, was bezüglich der Un-tersuchung einer gegebenen Georges’sehen Steuerung zu sagenist; hieran hätten sich nun Conslructionsregeln für eine zu entwer-fende Steuerung dieser Art zu schliessen. Wir unterlassen jedochein näheres Eingehen auf diese Seite der Frage, weil an der Handdes Vorstehenden für den denkenden Constructeur Schwierigkeitennicht bestehen können. Fis sei nur erwähnt, dass in der Praxisjederzeit die obere und untere Grenze des ExpansionsVerhältnissesals gegeben angesehen werden kann; hat man dann die Excentri-cilät OD 0 = r 0 (Fig. 21 Taf. IV) gewählt, so ist der grösste positiveund der gFösste negative Werth der Grösse OU = s bekannt; beideaddirt geben dann die gesammte Verschiebung, die den Plattenn (Fig. 20) ertheilt werden muss und daraus schliessl sich mitLeichtigkeit auf die Länge, welche der Platte n, sowie auf die Weilea 0 , die der DurchlassöfFnung zu geben ist. Eben so leicht bestimmt

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