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Die Schiebersteuerungen : mit besonderer Berücksichtigung der Locomotiven-Steuerungen / von Dr. Gustav Zeuner
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II. Abtheilung. Zweiter Abschnitt.

Schiebers gegen den untern angicbl und von denen gewöhnlich nurder eine Kreis OD x gezeichnet zu werden braucht, die relativenSchieberkrcisc und den Werth OD x r x die relative Excen-tricitäl.

Der relative Schieberkreis lindet sich übrigens auch leicht ohnejede Rechnung. Fallt man (Holzst. Fig. 48) von den Endpunkten I)und D 0 der beiden Excenlricitäten OD r und OD 0 = r 0 Perpen-dikel gegen die Axen OX und OY, so ist:

D U F 0 OK 0 r 0 sin d 0 und DF = OE r sin d,

ferner:

D 0 E 0 = OF 0 r 0 cos r) 0 und DE OF = r cos ö,und hiernach:

EE 0 = r 0 sin d 0 r sin d

und

FF 0 = / cos d r 0 cos d 0 .

Daher folgt nach dem vorhin Gegebenen :

OE x FJE 0 und OF x = FF (I .

Die Diagonalen OD x und OD' x der beiden Rechtecke, die über die-sen Strecken stehen, sind dann die gesuchten Durchmesser der rela-tiven Schieberkreise; sie reprasentiren die relative Excenlricitäl r xund geben durch ihre Lage den Nacheilwinkel YOD x = ö x . Manbemerkt aber auch im Weitern, dass die Strecken OD x und OD' xnichts Anderes sind, als die zweiten Seiten zweier Pa-rallelogramme, die man mit den gegebenen Excen-tricitäten OD = r und OD 0 = r 0 construirt, wobei es gleich-gültig ist, ob man OD als Diagonale oder OD 0 als solche wählt, imersten Fall ist OD x die zw eite Seite, im andern Falle OD' x ; beideSeiten sind aber gleich gross und entgegengesetzt gerichtet.

Jetzt tritt nun auch sogleich der einfache Zusammenhang her-vor zwischen den beiden Ifauptarten von Doppelschieber-Steue-rungen , wie wir sie hier im ersten und vorliegenden zweiten Ab-schnitt unserer Darlegungen unterscheiden.

Vergleicht man llolzstich Fig. 48 mit Holzslich Fig. 45 b S. 184,so erscheint in beiden Fällen genau das gleiche Diagramm, der Un-terschied besteht nur darin, dass die Excenlricitäl r 0 mit Nacheilenaufgesteckt werden muss, wenn der Expansionsschieber, wie beiGonzenbach und Georges, auf fester Unterlage gleitet, dass da-gegen an die Stelle von OD 0 = r 0 (Fig. 45 a ) die relative Excenlri-