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Die Schiebersteuerungen : mit besonderer Berücksichtigung der Locomotiven-Steuerungen / von Dr. Gustav Zeuner
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Steuerungen mit zwei Schiebern. Gninotte.

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Man erkennt jetzt solion die Verwandtschaft der G u i n o ttesehen mit der Polo nee au'sehen Steueruni!; bei Letzterer sind diegenannten Curveu ebenfalls gerade Linien, i'vergl. Fig. 27 Taf. V),die aber senkrecht zur Axe OX stehen, wobei sowohl die Curvewie auch die relative Centralcurve NN mit der VerliealenOY zusammenfälll. Aus dem letztem Umstande folgt aber geradebei Polo nee au die Einschränkung der Grenzen der Expansion.In dem durch Fig. 27 Taf. V dargestellten Falle ergaben die Kur-belrichtungen OR t und 071 (i die beiden Grenzen; bei der Kurbel-position OIt l liegt die schwächste Expansion, stärkste Füllung (unterVerwendung des Expansionsschiebers) und bei Position OR (i diestärkste Expansion oder schwächste Füllung. Sollte die Steuerungvollkommen sein, so müsste die Expansion von Null an bis zu demGrade verändert werden können, der durch den Vertheilungs-schieber allein erzielt wird, mit andern Worten, der äussersteSchnittpunkt Lj (Fig. 27 Taf. V) müsste bis zur Lage Lj> gebrachtwerden, bei welcher der Vertheilungsschieber gleichzeitig ab-sperrt und der Schnittpunkt U ü müsste nach 77 0 verlegt werdenkönnen, damit der Expansionsschieber schon beim Beginne desHubes absperre, welch Letzteres den Vortheil gewähren würde,dass mit dem Expansionsschieber allein die Dampleinslrömung inden Cylinder überhaupt unterdrückt werden könnte. Bei der Po-lo nceau’sehen Anordnung sind diese Bedingungen unerfüllbar,wie ein Blick auf Fig. 27 Taf. V zeigt, weil eben der Mittelpunktder relativen Schieberkreise auf der Verticalen fortrückt und ins Un-endliche verschoben werden müsste, um den Schnittpunkt t/ 6 auf{ 7 0 fallen zu lassen.

Ganz anders verhält sich die Sache bei den Guinotte’schenSteuerungen, bei denen, wie noch gezeigt werden wird , die rela-tive Centrallinie NN (Ilolzstich Fig. 53) eine gegen die Axe OX ge-neigte Gerade ist. Beschreiben wir von 0 aus mit der LängeOf/ 0 = s (die Bedeutung von s geht aus der Figur 23 Taf. V hervor)einen Kreis und bestimmen wir noch die dem Beginne der Expan-sion ‘durch den Verlheilungsschieber entsprechende KurbelpositionI , die in Fig. 53 willkührlich gezogen wurde, weil das Diagrammohne Zugrundelegung bestimmter Maasse gezeichnet worden ist, sokäme es nun darauf an, von der Kurbellage OR 0 im todten Punktebis zur Kurbelposition 1 jeden Grad der Expansion zu erzielen,d. h. den Schnittpunkt der relativen Schieberkreise mit dem mit s