zog II. Zeitraum. - g. Capitel.
daß wenn er seine eignen Beobachtungen unmitkel^bar mit Hipparchs Beobachtungen vergliche» hätte,er der Wahrheit weit mehr nahe gekommen seynwürde.
Vor diesem arabischen Astronomen sah man dasApogeum der Sonne als unbeweglich an. Alba-tenius zeigte, daß dieser Punct eine kleine Bewe-gung hat nach der Ordnung der Zeichen, welche umein weniges größer ist als die Bewegung der Fixsterne:ein schwieriger Gegenstand, dessen Nothwendigkeitund Einfluß durch die neuern Beobachter und durchdie Theorie der allgemeinen Gravitation bewiesen ist.
Da endlich Albatenius das Unzureichende undFehlerhafte der Theorien des Prolemäus über die Be-wegungen der Planeten erkannt harte: so wandteer alle Sorgfalt an, um ste zu verbessern und zu ver-vollkommnen. Die Entdeckung, welche er von derBewegung des Apogeums der Sonne gemacht hatte,veranlaßte ihn, ähnliche Ungleichheiten in den Be-wegungen der andern Planeten zu ahnden; und dieneuern Theorien haben seine Ahndung in Gewißheitverwandelt. Mit Hülfe aller .dieser Kenntnisse fetzteAlbatenius neue Tafeln an die Stelle der Ptolcmäi-schen, und dadurch leistete er den Astronomen einenwesentlichen Dienst durch die Erleichterung oder Ab'kürzung ihrer Rechnungen, auf einige Zeit. Ichsage, auf einige Zeit; denn man weiß, daßselbst heutiges TageS aucb die besten Tafeln eineVerbesserung und Berichtigung nöthig haben, indem Maße, wie die Beobachtungen sich vervielfäl-tigen und vervollkommnen. Die Werke des, Al'