Band 
Zweyter Theil.
Seite
13
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Geschichte der Arial!,,is.

metik schon allein hinreichende Hülfsmittel; aber vielkürzer gelangt man zum Zweck, wenn man zugleichder Hülfe der Algebra sich bedient.

Dies war das System der Logarithmen, wel-ches Neper vortrug in der Schrift: I^oAnritlimo-rerm canvnis äescrlpino, seu ^ritbmerica 8upziu-r-itionuni mirabilis abbroviatio, welche zuerst zuEdinburg 1614 erschien. Dieses System har dasUnbequeme, daß die Glieder der zum Grunde gelegtengeometrischen Progression, mit Ausnahme des ersten,mit Brüchen begleitete Zahlen sind, indeß die Gliederder arithmetischen Progression der ihnen zugehörendenLogarithmen ganze Zahlen sind; welches im Gebraucheder nach diesem System verfertigten Tafeln unbequemeWeitläufigkeiten hcrbeygeführt haben würde. Nepererkannte selbst diesen Fehler, und zog darüber seinenFreund, Heinrich Briggs (geb. 1556, gest. 1630),Professor der Mathematik am Gresham College inLondon, zu Rache. Beyde kamen darin überein, daßman, statt der zuerst zum Grund gelegten geometrischenProgressionen, die Progression des Zehnfachen 1, 10lOO, iooO, rc. welche die Basis unsers Numerations-systems ist, annehmen, und sonst die übrige Einrich-tung beybehalten sollte. Durch diese Aenderung warddie Verfertigung der Tafeln leichter, und ihr Gebrauchviel bequemer. Hierzu kommt, daß wenn die Loga-rithmen einmal für eins der beyden Systeme berechnetsind, sie sich für das andre ergeben, wenn man siemit einer beständigen und gegebenen Zahl multiplicier.Diese wechselseitige Verbindung der beyden Systemeist die Ursache, daß man den Gebrauch des ersten, in