Band 
Zweyter Theil.
Seite
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m. Zeitraum. z. Capitel. Gesch. der Mechanik. §,

und Weise, wie er die Bedingungen des Gleichge-wichtes unter mehreren Kräften, die zugleich auf ei-nen Punct wirken, bestimmt, kommt, den Grün-den nach, auf das bekannte Princip vorn Paralle-logramm der Kräfte zurück; aber die Fruchtbarkeitdesselben in ihrem ganzen Umfange und alle seineVortheile hat er nicht erkannt.

Im Jahr 1592 schrieb Galilei (geb. 1564,gest. 1642) ein kleines Werk über die Statik,worin er diese auf das einzige Princip zurückführt,daß einerley Größe der Kraft erforderlich ist, umzwey verschiedene Gewichte zu Höhen, die ihnenumgekehrt proportionirr sind, zu erheben, das heißt,z. B., daß einerley Kraft erforderlich ist, um eineLast von zwey Pfunden zu der Hohe von einemFusse zu erheben, als eine Last von einem Pfundezur Höhe von zwey Füssen. Hieraus war die Fol-gerung leicht, daß bey allen Maschinen im Gleich-gewichte die sich einander aufhebenden Kräfte denRäumen, welche, sie in einerley Zeit zu durchlaufenstreben, umgekehrt proportionirt sind. Die einzigeFrage ist also, wie man diese Raume nach der An-ordnung und dem Spiel der Theile der Maschinegenau bestimmt. So verhält sich, zum Beyspiel, inder gemeinen Schraube, wo, während die Kraft inhorizontaler Richtung erne Kreisperipherie beschreibt,das Gewicht um die Höhe des SchraubengangeSsteigt, das Gewicht zur Kraft, wie diese Peripheriezur Höhe des SchraubengangeS. Lange Zeit nach-her wandte Dcscartcs, in einer kleinen Schrift:Lx^ilication äes Maeiiinss ed Ln^ins eben dieses

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