III. Zeitraum. 6. Capitel.
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nauestc und gcnugthuendste Weise, die über alleSchwierigkeiten durchaus erhaben ist.
Die Bewegungen der Zurückwerfung und derBrechung sind nicht die einzigen, denen das Lichtunterworfen ist; es erleidet noch eine andre, die derDiffraktion oder Beugung , vermöge derein Lichtstrahl, der so nahe als möglich bey einem dun-keln Körper vorbeygcht, seine Richtung ändert. Laßtman nämlich durch ein kleines Loch einen Lichtstrahlin ein verfinstertes Zimmer fahren, so wird man be-merken, daß wenn man sehr kleine Körper, wie einHaar, eine Stecknadel, einen Strohhalm rc. in die-ses Licht halt, die Schatten aller dieser Körpir be-trächtlich breiter sind, als sie seyn müßten, wen» dieStrahlen, welche an ihren äußersten Theilen Vorbey-gehen, in ihren anfänglichen geraden Richtungengeol-eben wären ; man wird ferner bemerken , daß dieseSchatten von dreyen einander parallelen Lichtstreifenoder Säumen eingefaßt sind, und daß wenn man dasLoch vergrößert, die Streifen sich erweitern und untereinander vermischen, so daß man sie nicht mehr genauerkennen kann. Grimaldi, dessen schon Erwähnunggeschehen ist, ist der erste, der diese Erscheinung, sowie die Ausbreitung eines Bündels von Sonnenstrah-len durch das Prisma, bemerkt hat, wie man in sei-nem Werke, kti^sioorimtchesis, cke Irrrnine, coko-ribrrs et iriäe (Lonon. i6üz) sehen kann. LangeZeit nachher handelte Newton, in seiner Optik, die-sen Gegenstand gründlich ab, und reinigte ihn voneinigen schlechten physischen Erklärungen, die Gri-mmdi eingeführt hatte.