Band 
Zweyter Theil.
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»44 !V. Zeitraum, i. Capitel.

gest. 1727) noch nichts bekannt gemacht, worausman hätte wissen können, daß er seiner SeitS zuähnlichen Resultaten gelangt war. Allein gegen dasEnde des Jahres i6g6 gab er seine ktrilvsoptiigsimtnraliZ zzlincipm inatbemgtiaa heraus; einausnehmend großes und tiefsinniges Werk, in wel-chem er sich vorgesetzt hat, die vornehmsten Erscheinungender Natur und besonders die Bewegungen der himm-lischen Körper aus der Beobachtung und durch dieRechnung zu erklären. Unten in dem Abschnitte vonder physischen Astronomie werde ich umständlicher vondiesem Werke handeln. Hier begnüge ich mich, zu be-merken , daß der Schlüssel der schwersten Aufgaben,welche darin aufgelöst sind, die Fluxivncnmethode ist,oder die Analysis des Unendlichen, nur unter einerandern Form dargestellt, die sie verhüllte und dasWerk beschwerlich zu verstehen machte. Auch machtees anfänglich nicht ganz das Glück, welches es ver-diente; man fand in demselben Dunkelheit, die Be-weise aus zu entlegenen Quelle» hergeleitet, und einezu gesuchte Anwendung der synthetischen Methode derAlten, wo die Analysis den Geist und die FortschrittederErsittdung weit besser würde gezeigt haben. Die äu-ßerst gedrängte Kürze einiger Stellen ließ vermuthen,daß Newton entweder bey seiner eignen außerordentli-chen Sagacität seinen Lesern etwas zu viel Scharfsinnzugetraut habe, oder daß er aus einer Schwachheit,von der die größten Männer nicht immer ausgenom-men sind, eine Bewunderung zu erhäschen gesuchthabe, welche der gemeine Haufe Dingen, die seinenVerstand übersteigen oder ermüden, sehr leicht zuge-