zSs rV. Zeitraum. rz. Capitel, s. Abschnitt.
nommen, und mehr um die Ausbreitung ihrer Muth-maßungen und Meynungen bemüht, als von demwahren Ruhme beseelt, zuerst sich selbst durch eine zu-sammenhängende und räsonnierende Beobachtung derPhänomene zu unterrichten, führten sie in ihre physi-scher, Erklärungen dieser Phänomene die substantiellenFormen, die verborgenen Beschaffenheiten rc. ein:große, an Sinn leere Worte, die nur erfunden zuseyn scheinen, um allen Ausschweifungen der Einbil-dungskraft freyen Lauf zu lassen.
Physik der Descarte«.
Descartes fühlte, daß eine solche Art zu philoso-phieren nur eine ewige Quelle falscher Schlüsse undFolgerungen war. Er wollte alles aus der Materieund der Bewegung erklären, ohne in den Körpern an-dere Eigenschaften zuzulassen, als solche, welche ih-nen wesentlich eigenthümlich waren. In dieser Absichtnahm er als Grundsatz an, daß alle Körper aus einer-ley Elementen bestehen; daß ihre innere oder äußereConstitution einzig von einigen einfachen Formen in' ihren integrirenden Theilen abhänge, und daß wenndiese Urformen einmal erkannt wären, nichts weitererforderlich sey, als ihre Combinationen in den ver-schiedenen Umständen der Ruhe und der Bewegung,denen die Körper unterworfen sind, zu erweitern undzu verfolgen. Dieser Anfang war vernünftig, undkündigte Ideen an, welche durch die Erfahrung gelei-tet zu sehr nützlichen Wahrheiten hatten führen können.Allein Descartes, durch die ZahlImd Mannigfaltig-